Radio Kantipark wird geschlossen

BildDie Lichter beim Schülerradio Kantipark werden gelöscht. Weil der Nachwuchs fehlt und weil generell ein zu geringes Interesse besteht, wie die Macher mitteilen. Somit ist das erste Schülerradioprojekt welches in der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen im Jahr 2008 gestartet wurde zu Ende. Ein einfacher Twittertweet und eine Info sehr kurze Info o-ton.ch mit dem Inhalt liegt uns vor: „Aufgrund von fehlendem Nachwuchs und einem zu geringen Interesse, müssen wir das Schülerradio kantipark.ch von der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen schliessen. Somit geht leider die Ära des ersten Schweizer Schüler-Internetradios zu Ende.“

Das zeigt erneut, wie schwierig es ist Webradios mit ehrenamtlichen Sendungsmacherinen und Sendungsmacher auf einem hohen Niveau zu betrieben. Die Anforderungen sind sehr hoch und die finanziellen Mittel meist nicht unerschöpflich. Dies verhindert dann auch alternative Verbreitungsmethoden wie DAB. Auch der Betrieb eines Radios mit unbezahlten Kräften kostet im Monat bis zu mehreren tausend Franken, diese können selten über Partner getragen werden. Es bleibt aber zu wünschen übrig, dass der eine oder die andere talentierte Kantischüler weiterhin in anderen Medien Fuss fassen kann. (rom)

Swisscom bringt 4K TV-Box

BildSeit Jahren werden UHD oder eben 4K Fernseher verkauft, jetzt endlich gibt es auch Fernseh-Content für die Geräte. Swisscom TV Kunden können bald dank einer neuen TV-Box auf „SRF zwei“ einzelne Spiele erstmals in Ultra High Definition (UHD) Qualität empfangen. Die neue Box ist bereits ab morgen erhältlich. Dank integrierter Sprachsuche in Schweizer Dialekt wird das Finden von Inhalten neu noch einfacher.
Swisscom Kunden werden als erste in der Schweiz die Übertragung einzelner Spiele auf „SRF zwei“ in UHD-Qualität empfangen können.

Das Eröffnungsspiel sowie alle Partien ab dem Viertelfinal können sie in superscharfer Auflösung geniessen. Ausserdem wird Swisscom in Zusammenarbeit mit Teleclub ab der Saison 2016/17 jede Woche zwei Spiele der Raiffeisen Super League in UHD-Qualität ausstrahlen. Möglich macht dies die Lancierung der neuen UHD-fähigen TV-Box für Swisscom TV2.0. Die Box ist ab dem 14. April 2016 bei allen Swisscom Verkaufsstellen bestellbar.

Mit der neuen Box steht zum Start auch eine Auswahl an UHD-Titeln (Filme und Dokumentationen) zur Miete bereit. Das Angebot wird laufend ausgebaut: Ab voraussichtlich Ende Mai werden auch die ersten Live-TV-Kanäle in UHD zur Verfügung stehen. Bald können Kunden mit der neuen Box auch YouTube-Inhalte in UHD streamen. Bereits ab sofort können sie dank dem neu integrierten Medienplayer VLC auch eigene, beispielsweise mit dem Smartphone gefilmte Videos, in bester Auflösung anschauen.

„Die neue Box ist noch kleiner, schneller und sparsamer und zeigt den Kunden die Bilder so scharf und brillant wie noch nie. Als Fussball-Fan freue ich mich schon jetzt auf die Spiele in allerbester Bildqualität“, sagt Dirk Wierzbitzki, Leiter von Swisscom Products & Marketing.
Neukunden erhalten die neue Box ab dem 14. April beim Abschluss eines Vivo Pakets mit Swisscom TV 2.0. Bisherige TV 2.0 Kunden können die neue Box für 119 Schweizer Franken kaufen. Voraussetzungen für die Nutzung von Inhalten in UHD-Qualität sind neben der neuen TV-Box von Swisscom auch ein UHD-fähiges Fernsehgerät sowie eine Mindestbandbreite von 40 Mbit/s. UHD ist die Nachfolgetechnologie von Full HD und wird auch 4K genannt, da sie mit 3840 x 2160 vier Mal mehr Pixel anzeigt. Die neue TV-Box unterstützt auch High Dynamic Range (HDR), was dank höheren Kontrasten mehr Farbtiefe und dadurch eine natürlichere und signifikant bessere Bildqualität ermöglicht.

Mit der neuen Box kommt auch eine neue Fernbedienung mit integriertem Mikrophon. Kunden können mittels Spracheingabe vereinfacht die Suche nutzen und müssen die Begriffe nicht mehr eintippen. Suchen können sie nach Film- oder Programmtiteln, Schauspielern, Sportclubs oder anderen Stichworten. Die Sprachsuche unterstützt neben Hochdeutsch alle Deutschschweizer Dialekte und Französisch – noch dieses Jahr folgt Italienisch.(sc/rom)

Museum für Kommunikation: alles wird anders

BildMit 74‘000 Besuchern hat das Museum für Kommunikation in einem schwierigen Jahr ein gutes Ergebnis erzielt. Insbesondere die attraktiven Wechselausstellungen sorgten für viel Betrieb. Derweil plant das Museum ein grosses Ereignis: Auf den 19. August 2017 entwirft das Museumsteam eine völlig neue Dauerausstellung mit vielen Highlights auf rund 2000 Quadratmetern. Ein Hitzesommer wie 2015 wünscht sich kein Museum. Trotzdem blickt das Museum für Kommunikation auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit 74‘014 Besucherinnen und Besuchern konnte das Museum nur geringfügig weniger Eintritte verbuchen als im Vorjahr (77‘142). Erneut haben 1200 Schulklassen das Museum besucht.

Einen grossen Coup plant das Museum im Bereich der Dauerausstellungen: Die in die Jahre gekommenen Ausstellungen nah und fern, As Time Goes Byte und Bilder, die haften sollen rundum erneuert werden. Ein völlig neues Erlebnis des Abenteurers Kommunikation ist in Planung. Wie vom Museum für Kommunikation gewohnt, wird auch die neue Ausstellung eine attraktive Mischung aus Wissensvermittlung, Erlebnis, Spass und Spiel bieten. Liebhaber müssen sich deshalb beeilen: Die aktuellen Dauerausstellungen sind nur noch bis im Sommer zu sehen und werden am 12.-14. August mit einem Museumsfest verabschiedet.

Anschliessend baut das Museum um und präsentiert für ein Jahr keine grossen Ausstellungen (Ausnahme ist die Kammerausstellung Gezeichnet 2016). Das Museum für Kommunikation ist jedoch mit verschiedenen Angeboten präsent: ein frei zugänglicher Workspace zum Lernen und Arbeiten, regelmässige Anlässe für schönere Kommunikation, ein Stadtrundgang und Führungen im Museumsdepot in Schwarzenburg verkürzen die Wartezeit auf die neue Überblicksaustellung. Das Museumscafé ist zudem auch während dem Umbau geöffnet (Montag-Freitag). Am 19. August 2017 hat das Warten ein Ende – die neue Ausstellung auf rund 2000 Quadratmetern wird eröffnet! (rom)

Radio 24: 12 Stadtkreise in 12 Monaten

BildNeues Jahr, neues Programm: Mit Start am 25. Januar berichtet Radio 24 jeden Monat eine Woche lang über einen der Zürcher-Stadtkreise: 12 Kreise in 12 Monaten. Die #dasischzüri-Kampagne geht somit in die zweite Runde und der Privatradiosender gewährt einen Einblick in das Treiben der Quartiere und stellt spannende Zürcher vor. So individuell und urban die verschiedenen Kreise sind, so facettenreich sind auch deren Bewohner: Von den Hipstern an der Langstrasse, über die Touristen vor dem Frauenmünster bis hin zu den Bankern am Para-deplatz.

Seit dem 25. Januar 2016 portraitiert Radio 24 den Kreis 1. Am 29. Januar 2016 wird der Auftakt der Kampagne im Zürcher Hauptbahnhof – dem pulsierenden Zentrum des Kreis 1 – mit einem Riesenan-lass feierlich eröffnet. Radio 24 sendet dort live von 05.00-24.00 Uhr und erwartet spannende Inter-viewpartner, wie Erik Hämmerli oder Erich Vock, mit Geschichten und Anekdoten aus dem ersten Zür-cher Kreis. Passanten dürfen sich über die extra für dieses Projekt kreierten Luxemburgerli der Confi-serie Sprüngli im blau-weissen Zürcherkleid freuen und werden mit sensationellen Bildern aus der Stadt umgarnt.

Ende Februar steht der Kreis 2 im Mittelpunkt. Dieser erstreckt sich von der Landiwiese über das My-thenquai bis zum Bahnhof Enge. Hat der Kreis 2 aber noch mehr zu bieten als nur ein bisschen „bäde-le“ am See? Im März liegt der Fokus auf dem Kreis 3, auch bekannt als „Little Israel“, doch stimmt dieses Klischee? Dann der Kreis 4 und so weiter und so fort, bis das Jahr 2016 mit dem Kreis 12 im Dezember abgerundet wird. Auf allen Kanälen des Radiosenders wird der jeweilige Stadtkreis eine Woche lang unter die Lupe genommen. Morgen-Show, Mittagssendung, Abig-Show und FridayNite bleiben bestehen, beziehen sich jedoch teilweise auf den jeweiligen Kreis. Ausserdem empfängt jede Sendung ein bis zwei Interviewpartner, die eine Verbindung zum Quartier haben. (rom)

RadioChico jetzt auch über green.ch verfügbar

BildRadioChico ist ein Jugendförderungsprojekt mit dem Ziel, jungen Menschen positive Nachrichten und ein interessantes Radioprogramm näher zu bringen. Im Hauptstudio bietet es Jugendlichen die Möglichkeit für ein Praktikum und mit dem mobilen Studio geht die junge Radiocrew direkt ins Schulzimmer für Radioprojektwochen. Dort werden die Schülerinnen und Schüler praktisch ins Radiomachen eingeführt. So lernen sie spielerisch mit Mikrofon, Mischpult, Telefon und ihren Sprachen auf Sendung zu gehen.

Die DOSA film und fernsehproduktion fand, dass dies ein super Projekt ist und wollte den Radiosender dabei unterstützen, die Verbreitung zu vergrössern. Nach einigen Gesprächen und einigem technischen Aufwand hat es die DOSA nun geschafft, den Sender auf anderen Wegen als „nur“ im Internet Verfügbar zu machen.RadioChico ist per sofort ab heute beim Provider „Green.ch“ zu empfangen, in dessen TV Produkt im Grundpaket. Aufschaltungen bei weiteren Providern sind geplant. (rom)

Kein Radio Grischa mehr!

BildAb dem Dienstag verliert das Programm welches seit 1987 unter dem Namen Radio Grischa läuft seinen Namen. Ab dann heisst der Sender Radio Südöstschweiz. So trägt es den Namen der Medienfamillie „Südostschweiz“. Das Soundlayout und einzelne Sendebezeichnungen würden angepasst.

Die Namensänderung habe sich fast aufgedrängt heisst es aus dem Medienkonzern. Schliesslich ist im erweiterten Sendegebiet jetzt auch der Kanton Glarus mit dabei. Im Glarnerland könne man nicht als Grischa auftreten, sagt Andrea Masüger, CEO der Somedia.

Am eigentlichen Programm, den Stimmen und der Musik soll nicht viel ändern. Somedia hat einen siebenstelligen Betrag in neue Studios und Technik investiert, um Radio Südostschweiz einen guten Start in die Zukunft zu ermöglichen. Mit der Redaktion der Zeitung Südostschweiz, dem Online-Team und TV Südostschweiz wird Radio Südostschweiz im neuen Medienhaus in Chur in der News Zone zusammenarbeiten. Durch die neue Arbeitsweise soll insbesondere der Informations-, Ideen- und Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Radio Südostschweiz führt die lange Privatradio-Tradition in Graubünden und dem Sarganserland weiter. Unter der Leitung von Matthias Lauterburg war Radio Grischa erstmals am Samstag, 13. Juni 1987 zu hören. Im Gründerteam waren bekannte Namen wie Felix Benesch, Tristan Brenn, Claudia Cadruvi, Jürg Rageth und Gieri Spescha. Der Kurzversuch, der von der damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) anlässlich ihres 125jährigen Bestehens finanziert wurde, dauerte 30 Tage. Im folgenden Jahr erhielt Radio Grischa die definitive Konzession und konnte am 9. Dezember 1988 den Betrieb in Nordbünden und im Sarganserland aufnehmen. Mit Radio Piz Corvatsch startete am 1. Januar 1990 in Südbünden der Schwestersender. Aus wirtschaftlichen Gründen stiegen einige Hauptaktionäre Ende der 1990er Jahre aus beiden Radios aus. Die damalige Südostschweiz Mediengruppe, heute Somedia, übernahm die wirtschaftliche Verantwortung, sorgte für eine gesunde finanzielle Basis und ermöglichte Radio Grischa und Radio Piz, welches ab dem 2. Februar 2004 unter dem Namen Radio Engiadina sendete, die Weiterführung der Programme.(rom)

Neues Portal für Schweizer Radiostationen

SmallLogoSeit kurzem bietet MG-Audio einen Originaltondienst für die Deutschschweiz an. Hinter dem Projekt steht Marc Gabriel, er hat bisher vorwiegend Erfahrung bei Internetradios gesammelt. Er will nun die Schweizer Radiostationen mit Inhalten versorgen. Seine Berichterstattungen sind vorwiegend im Bereich Boulevard mit Besuchen an Konzerten, Umfragen, Stimmungstöne und Interviews in deutscher Sprache positioniert. Der Dienst will die Inhalte so aufbereiten, dass die Sendungsmacher im Studio diese direkt verwenden können.

Die kostenpflichtigen Downloads von Tonmaterial sind entweder pro Paket oder bequem im Flatrate-Abo zu haben. In welchem Bereich sich die Preise bewegen konnten wir nicht erfahren. Marc Gabriel fordert die Besucher seiner Webseite aus einen Account zu lösen. Es gibt auch schon einige Events bei denen die Anwesenheit von Marc Gabriel angekündigt wurde. Dies sind hauptsächlich Veranstaltungen von SRF in Kreuzlingen und Konzerte in der Region Zürich. (rom)