Anna Maier verlässt SRF

BildDie 39-jährige Anna Maier blickt auf eine 20-jährige Erfahrung als Journalistin zurück. Nach sechs Jahren als Nachrichten- und Talk-Moderatorin auf Tele 24 und TeleZüri, wechselte sie 2004 in die Unterhaltung. Bei SRF präsentierte sie unter anderem die Reisesendung «einfach/luxuriös», die eigene Quiz-Show «Eiger, Mönch und Maier» und zusammen mit Sven Epiney «Die grössten Schweizer Talente». Ab 2008 war Maier Moderatorin bei Radio SRF 3, später zusätzlich Gesprächsleiterin der Diskussionssendung «Focus». Seit Oktober 2014 arbeitet sie bei der Nachrichtensendung «Schweiz aktuell», seit diesem Jahr auch als Produzentin.

Per Ende Jahr wird Anna Maier SRF verlassen. Sie wird ab 2017 Leiterin Marketing und Kommunikation von OYM (on your marks), eines international ausgerichteten Athletik- und Forschungszentrums für Spitzensportler, das in Cham ZG entsteht.

Anna Maier: «In 20 Jahren beim Fernsehen, davon die Hälfte bei SRF, habe ich unzählige spannende Projekte betreut als Redaktorin, Moderatorin und Produzentin. Ein Traumjob. Als alleinerziehende Mutter von drei Kindern will ich aber nun Prioritäten setzen und freue mich, eine neue spannende Herausforderung in der Privatwirtschaft anzunehmen, welche mir eine grosse Flexibilität gewährt.»
Basil Honegger, Redaktionsleiter «Schweiz aktuell»: «Ich bedaure es sehr mit Anna Maier eine sehr erfahrene Moderatorin und gute Produzentin zu verlieren. Sie war stets eine wichtige Stütze der Redaktion ‹Schweiz aktuell›. Wir freuen uns, sie Ende Jahr nochmals am Bildschirm zu sehen. Für ihre neue Stelle und diesen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.» (rom)

JRZ 2016 in Luzern mit Rosanna Grüter, Stefan Büsser und Fabio Nay

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Die Glasbox bewohnen werden dieses Jahr die SRF 3-Moderatoren Rosanna Grüter, Fabio Nay und Stefan Büsser. Rosanna Grüter moderiert seit Mai 2016 die Musiksendung «CH Beats» und hat sich bereits ausgiebig mit dem Spendenthema beschäftigt. Für die «Zambo»-Sendung «Rosanna checkt’s» hat sie 2015 Flüchtlinge in der Schweiz und in einem Flüchtlingslager auf Sizilien besucht.

Stefan Büsser ist seit Anfang September regelmässig am Mittag auf Sendung und ein Garant für intelligente Unterhaltung. Der versierte Radiomacher Fabio Nay ist seit 2014 regelmässig im Tagesprogramm von Radio SRF 3 zu hören. Die drei Moderatoren begrüssen von Sonntag bis Freitag, 18. bis 23. Dezember 2016, Gäste aus Musik, Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Tausende von Spendern aus der ganzen Schweiz. Für alle drei ist es das erste Mal in der «JRZ»-Glasbox.

«JRZ»-Urgestein Nik Hartmann begrüsst am Freitag, 23. Dezember 2016, im grossen Live-Finale auf SRF zwei zahlreiche Gäste und empfängt die Moderatoren nach ihrem Auszug aus der Box.

Kinder allein auf der Flucht
Dieses Jahr sammelt «JRZ» für Kinder allein auf der Flucht. Über 65 Millionen Menschen sind weltweit vor Krieg, Verfolgung und extremer Armut auf der Flucht. Davon sind gemäss der UNO-Flüchtlingsorganisation UNHCR die Hälfte Kinder, von denen weltweit fast 100‘000 ohne Eltern oder sorgeberechtigte Person unterwegs sind. Diese Kinder erleben bereits in ihrer Heimat Gewalt und Elend und sind unterwegs vielen Gefahren sowie hohen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Sie brauchen auf der Flucht und bei der Ankunft in der Schweiz besondere Unterstützung in den Bereichen Kinderschutz, Gesundheit und Bildung. Minderjährige Flüchtlinge haben das Recht auf professionelle psychosoziale Unterstützung und angemessene Integrationsmassnahmen. Mit den Spendengeldern von «Jeder Rappen zählt» werden sowohl im Ausland als auch in der Schweiz Hilfsprojekte zugunsten von Kindern bis 18 Jahren unterstützt.(rom)

ESC 2017 bei SRF mit neuen Regeln

BildAb dem 26. September sind die Musikerinnen und Musiker eingeladen, ihre Songs via Anmeldeformular auf dieser Website einzureichen. Nach Anmeldeschluss am 24. Oktober 2016, bewertet eine rund 20-köpfige Jury die eingereichten Songs. Die Songs sind nicht öffentlich zugänglich. Insgesamt werden voraussichtlich 20 Kandidaten für alle Sprachregionen (SRF, RSI, RTS, RTR) ermittelt, welche eine Runde weiter sind und am Live-Check teilnehmen können. Die Jury setzt sich aus Musik-Experten zusammen: Produzenten, Personen aus der Musikindustrie, Musiker, Journalisten. Die Namen werden im Vorfeld bekanntgegeben.

In der zweiten Phase am Live-Check werden die voraussichtlich 20 von der Jury am besten gewerteten Songs präsentiert. Dabei müssen die Interpreten ihre Live-Kompetenz, die gesangliche Qualität sowie die Bühnenpräsenz, den Jury-Mitgliedern unter Beweis stellen. Die voraussichtlich acht am besten bewerteten Darbietungen qualifizieren sich für die Teilnahme an der nationalen Livesendung vom 5. Februar 2017 in Zürich. Am Schluss entscheidet einzig das Fernsehpublikum via Televoting, wer die Schweiz 2017 am «Eurovision Song Contest» in der Ukraine vertreten soll.

Neu wird eine rund 20-köpfige Jury die eingereichten Songs bewerten. Die Plattform ist nicht mehr öffentlich einsehbar.Die Quotenregelung pro Sprachregion ist aufgehoben. Neu spielt es also keine Rolle mehr, aus welchem Landesteil ein Song eingereicht wird. Die Jury setzt sich aus Musik-Experten zusammen: Produzenten, Personen aus der Musikindustrie, Musiker, Journalisten. Die Namen werden im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Bewerbungen müssen zwingend einen Schweizer Bezug haben. Interpret, Komponist oder Texter (mindestens eine Person) müssen einen Schweizer Pass besitzen oder in der Schweiz wohnhaft sein. Die voraussichtlich 20 höchstbewerteten Songs werden von den Interpreten der Jury beim Live-Check am 4. Dezember 2016 präsentiert. Die Jury trifft eine Auswahl von voraussichtlich acht Acts. Diese zeigen ihr Können am 5. Februar 2017 in der Liveshow. Via Televoting entscheiden einzig die Zuschauerinnen und Zuschauer, wer die Schweiz 2017 am ESC vertreten soll.
Die Entscheidungsshow ist neu an einem Sonntag, auf SRF zwei zu sehen. (rom)

SRF: Drehstart 5. Staffel der Bestatter

BildNach dem grossen Erfolg der vierten Staffel entstehen nun sechs neue Folgen in und um Aarau. Vom 6. Juni bis zum 20. September 2016 dreht die beauftragte Produktionsfirma snakefilm GmbH die neuen Geschichten rund um den Bestatter auf Verbrecherjagd. Regie führen Tom Gerber und Katalin Gödrös. Das Autorenteam besteht aus Dominik Bernet, Claudia Pütz, Simone Schmid und Mats Frey.

Für die Rolle von Lucs Widersacher Sebastian konnte Roeland Wiesnekker (Bild neben Mike Müller) gewonnen werden. Zudem sind in der kommenden Staffel unter anderem Tonia Maria Zindel, Ralph Gassmann, Judith Hofmann, Sarah Hostettler und Sabina Schneebeli mit von der Partie.

Verschiedener könnten die Fälle nicht sein, mit denen sich Luc Conrad (Mike Müller) in der fünften Staffel von «Der Bestatter» beschäftigt. Der Tod eines Clowns führt ihn, Doerig (Samuel Streiff) und Anna-Maria (Barbara Terpoorten) in die skurrile Welt eines Varietés, in der jeder jeden bekämpft. Auch ein aus dem Fenster gestürzter Boxchampion macht der Kapo zu schaffen – offenbar war das Opfer in dubiose Finanzgeschäfte verstrickt. Und als in einem Brockenhaus inmitten von altem Gerümpel eine mumifizierte Leiche auftaucht, wird gar Fabio (Reto Stalder) zum unfreiwilligen Ermittler.

Am meisten beschäftigt Luc jedoch ein komplexes Rätsel rund um das berühmte Albert-Anker-Gemälde «Kinderbegräbnis». Um den Fall zu lösen, jagt Luc kreuz und quer durch den Kanton Aargau. Ein brillanter Verbrecher zieht dabei die Fäden und die Schlinge um das eigentliche Ziel seines Masterplans immer enger zu: Es ist Luc Conrad höchstpersönlich.

Filme und Serien vermitteln die Werte und das Selbstverständnis eines Landes. SRF produziert eigene Serien, TV- und Dokumentarfilme und schafft an drei festen Sendeplätzen pro Woche Raum für Schweizer Filme. Die Stoffe kommen von Schweizer Autorinnen, es spielen «unsere» Schauspielerinnen und Schauspieler an hiesigen Schauplätzen, es sind heimische Produktionspartner und Techniker am Werk. SRF produziert pro Jahr sechs Fernsehfilme, darunter zwei «Tatort»-Folgen aus Luzern, sowie die Fernsehserie «Der Bestatter». Damit zeigt sich SRF als verlässlicher Partner und Förderer der Schweizer Filmbranche.(rom)

SRF berichtet umfassend über das Swiss Economic Forum 2016

BildDie Schweizer Wirtschaft trifft sich am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Juni 2016, in Interlaken am Swiss Economic Forum (SEF). SRF berichtet live vom Geschehen – im Radio, im Fernsehen und online. So empfangen unter anderem Patrizia Laeri und Reto Lipp in «ECO Spezial» wichtige Exponentinnen und Exponenten der Schweizer Wirtschaft. Radio SRF 3 widmet sich mit Philippe Gerber speziell den Jungunternehmern und Radio SRF 4 News ist mit Salvador Atasoy ebenfalls live vor Ort.

Das Konferenzthema des diesjährigen SEF heisst «Agilität – Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels». Hochkarätige Referenten und Experten aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Thesen und Erfahrungen – darunter Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton, Ex-Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann.(rom)

Cablecom freut sich – Swisscom weist Vorwürfe der WEKO zurück

BildMit einer Verfügung büsst die Wettbewerbskommission Swisscom und Cinetrade/Teleclub mit einer Sanktion von CHF 71,8 Mio. wegen unzulässigem Verhalten bei der Vermarktung von Sportinhalten über Pay-TV. Swisscom und Cinetrade weisen die Vorwürfe zurück. Sie sind überzeugt, sich beim Vermarkten von Sportinhalten rechtmässig zu verhalten. Im Juli 2015 hatte das WEKO-Sekretariat der WEKO noch beantragt, eine Busse von CHF 143 Mio. auszusprechen. Swisscom und Cinetrade/Teleclub weisen diese Vorwürfe zurück und halten eine Sanktion weiterhin für ungerechtfertigt.

upc cablecom begrüsst den Entscheid der Wettbewerbskommission bezüglich Vermarktung von Sportinhalten im Pay TV. Die Kommission habe somit die von upc cablecom stets vertretene Ansicht bestätigt, wonach Swisscom seit Jahren eine illegale Verbreitungspraxis von Sportprogrammen anwendet und damit einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung unrechtmässig Sportinhalte vorenthält.

Swisscom und die Cinetrade-Gruppe verhalten sich beim Vermarkten von Sportinhalten über Pay-TV rechtmässig, sagt das Unternehmen. Die Übertragungsrechte für Sportinhalte werden wie in anderen Ländern periodisch in einem offenen Verfahren vergeben, an dem sich auch andere Interessenten, beispielsweise Kabelnetzunternehmen, beteiligen können. Die hohen Investitionen, die Swisscom und Cinetrade in den vergangenen Jahren getätigt haben, um die zuvor in der Schweiz vernachlässigten Sportübertragungen als attraktive Inhalte für das Pay-TV anbieten zu können, rechtfertigen denn auch ein erweitertes Sportangebot bei der Verbreitung über die Swisscom TV-Plattform, begründet die Swisscom.

Die nun vorliegende über 200-seitige Verfügung wird Swisscom detailliert prüfen. Angesichts der sehr hohen Busse und des Grundsatzcharakters des Entscheids wird er an das Bundesverwaltungsgericht und falls nötig an das Bundesgericht weitergezogen. Swisscom erachtet die Chancen im Rechtsmittelverfahren für intakt und nimmt daher nach aktueller Einschätzung keine Rückstellungen vor.(rom)

Adieu Servus! Servus Servus!

BildDer österreichische Spartensender Servus TV wurde im Jahr 2009 als Sender mit hohem Anspruch an Qualität und Unterhaltung gestartet. „Obwohl wir Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert haben, lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten.“ meldet der Sender anfangdieser Woche in einer Pressemitteilung. Der Sender sei daher für das Unternehmen wirtschaftlich untragbar geworden. Schreibt der Besitzer Red Bull weiter. So habe man sichs der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Geschäftsmannes entsprechend entschlossen, den Betrieb von Servus TV einzustellen.

Knapp 30 Stunden später kommt die Entwarnung: Mittwochnachmittag trafen sich die Verantwortlichen von Arbeiterkammer, Gewerkschaft und Red Bull. Basierend auf gegenseitiger Akzeptanz und Respekt sowie dem Verständnis der jeweiligen Positionen und Standpunkte kam es zu einem konstruktiven Gespräch betreffend Servus TV. Nicht überraschend für einen Betrieb, der für seine hohen sozialen Standards bekannt ist, lehnt die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter einen Betriebsrat ab. Im Gespräch mit AK und ÖGB wurde diese Haltung der Belegschaft respektiert und damit bestehende Vorbehalte beseitigt. Die Fortsetzung der partei-politischen unabhängigen Linie wird von allen Beteiligten begrüßt. Red Bull führt daher den Sender weiter, und die Kündigungen werden zurückgenommen.

Die Verantwortlichen glauben, dass sie dadurch eine gute Basis und Strategie gefunden haben, um die jeweiligen Ziele – die überwiegend gemeinsame und im Weiteren ähnliche Ziele sind – zu erreichen. Alles nur eine PR-Kampage? Oder ein geschickter Schachzug einen Betriebsrat zu umgehen? (rom)