Museum für Kommunikation: alles wird anders

BildMit 74‘000 Besuchern hat das Museum für Kommunikation in einem schwierigen Jahr ein gutes Ergebnis erzielt. Insbesondere die attraktiven Wechselausstellungen sorgten für viel Betrieb. Derweil plant das Museum ein grosses Ereignis: Auf den 19. August 2017 entwirft das Museumsteam eine völlig neue Dauerausstellung mit vielen Highlights auf rund 2000 Quadratmetern. Ein Hitzesommer wie 2015 wünscht sich kein Museum. Trotzdem blickt das Museum für Kommunikation auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit 74‘014 Besucherinnen und Besuchern konnte das Museum nur geringfügig weniger Eintritte verbuchen als im Vorjahr (77‘142). Erneut haben 1200 Schulklassen das Museum besucht.

Einen grossen Coup plant das Museum im Bereich der Dauerausstellungen: Die in die Jahre gekommenen Ausstellungen nah und fern, As Time Goes Byte und Bilder, die haften sollen rundum erneuert werden. Ein völlig neues Erlebnis des Abenteurers Kommunikation ist in Planung. Wie vom Museum für Kommunikation gewohnt, wird auch die neue Ausstellung eine attraktive Mischung aus Wissensvermittlung, Erlebnis, Spass und Spiel bieten. Liebhaber müssen sich deshalb beeilen: Die aktuellen Dauerausstellungen sind nur noch bis im Sommer zu sehen und werden am 12.-14. August mit einem Museumsfest verabschiedet.

Anschliessend baut das Museum um und präsentiert für ein Jahr keine grossen Ausstellungen (Ausnahme ist die Kammerausstellung Gezeichnet 2016). Das Museum für Kommunikation ist jedoch mit verschiedenen Angeboten präsent: ein frei zugänglicher Workspace zum Lernen und Arbeiten, regelmässige Anlässe für schönere Kommunikation, ein Stadtrundgang und Führungen im Museumsdepot in Schwarzenburg verkürzen die Wartezeit auf die neue Überblicksaustellung. Das Museumscafé ist zudem auch während dem Umbau geöffnet (Montag-Freitag). Am 19. August 2017 hat das Warten ein Ende – die neue Ausstellung auf rund 2000 Quadratmetern wird eröffnet! (rom)

Onlineportal FM1Today ist erfolgreich gestartet

BildFM1Today, das neue Nachrichtenportal für die Ostschweiz, ist seit heute online. Mit seinem Angebot aus News, Unterhaltung und Services ist FM1Today der mobile Begleiter für alle, die jederzeit wissen wollen, was in der Welt und insbesondere in der Ostschweiz geschieht.

FM1Today ist schnell, nah bei den Menschen in der Ostschweiz, informativ und unterhaltend. Es ist das erste regionale Onlineportal der Schweiz, das in einer konvergenten Redaktion aus Online-, Radio- und TV-Journalisten produziert wird. Entsprechend vielfältig ist das Programm: Nachrichten aus aller Welt, spannende Hintergrundberichte, Video-Inserts, Unterhaltung und praktische Serviceleistungen für den Alltag wie die regionale Verkehrssituation, lokale Wettervorhersagen, Freizeittipps und vieles mehr. Der Fokus liegt auf der Region und den Bedürfnissen der Ostschweizerinnen und Ostschweizer.

Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Radio FM1 und dem Regionalfernsehen TVO bietet FM1Today deutlich mehr audiovisuelle Beiträge und attraktive Videoreportagen als vergleichbare Plattformen. Auch die Nutzer-Kommentare sind bei FM1Today spannender, weil sie von Menschen aus der Umgebung stammen. André Moesch, der operative Leiter von TVO, FM1 und FM1Today reagiert mit der multimedial aufgestellten Redaktion von FM1Today auf das veränderte Nutzerverhalten: „Heute wählen wir je nach Situation ein anderes Medium: Am Morgentisch die Zeitung, im Auto das Radio, im Büro den Desktop-Computer, unterwegs das Smartphone, abends den Fernseher. Es ist deshalb nur konsequent, dass das erfolgreiche Regionalradio FM1 mit FM1Today ein Online-Schwestermedium erhalten hat.“ Indem das neue Angebot diverse Medien bespielt, bietet es dem Ostschweizer Publikum sein Lieblingsangebot jederzeit und in jeder Nutzungssituation. „Wir sprechen mit Radio und Online dieselbe, eher jüngere Zielgruppe an, die nicht nur informiert, sondern auch unterhalten werden möchte“, ergänzt André Moesch.

Nähe zu den Nutzern gewinnt an Bedeutung

Für die NZZ-Mediengruppe ist FM1Today ein strategisch wichtiges Projekt, mit dem das Unternehmen seine Präsenz im regionalen Onlinemarkt weiter ausbaut. Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe: „Mit FM1Today setzen wir auf unsere Kernkompetenz, das Bereitstellen von publizistischen Inhalten und Serviceleistungen.“ FM1Today ist das erste Projekt der sogenannten Innovationszelle, die im Oktober 2014 aus den elektronischen Medien der NZZ-Mediengruppe in der Ostschweiz gebildet wurde. Ziel der Innovationszelle ist es, neue Produkte zu entwickeln, die Radio, Online, Mobile und Video miteinander verbinden.

Vermarktet wird FM1Today von einem eigenen Verkaufsteam, welches das wachsende Interesse regionaler Werbekunden an Onlinewerbung abdeckt. Caroline Thoma, Leiterin Reichweitenmedien der NZZ-Mediengruppe: „Auch im Onlinebereich gewinnt die örtliche Nähe zu den Nutzern an Bedeutung – bei der Werbung genauso wie im Lesermarkt. Wir stellen fest, dass viele regionale KMUs heute digitale Werbeformen nutzen möchten und dies am liebsten mit einem regionalen Partner.“

FM1Today ist seit heute online unter fm1today.ch verfügbar. Für mobile Nutzer gibt es die FM1Today-App in einer iOS- und einer Android-Version. Die Startphase wird von einer Kampagne mit dem Claim „FM1Today – macht Today interessanter“ der Werbeagentur DACHCOM begleitet. (rom)

.swiss Adressen mit stolzem Preis gestartet

BildSeit September können von Firmen und Organisationen mit einem Eintrag im Handels- und Markenregister die neuen .swiss Adressen angemeldet werden. Auch gemeinden und Kantone können in der derzeit laufenden Phase ihre Adresse sichern. Der Preis pro Jahr ist recht happig. Ganze CHF 120.00 werden für eine .swiss Adresse fällig. zum Vergleich stehen die .ch Adressen, welche offiziell für die Schweiz stehen. Diese kosten aber nur einen Zehntel der .swiss Adressen.

Ob sich für die .swiss Adressen nur ein parr Firmen interessieren, oder ob die neue Domain ein Erfolg wird, hängt wohl hauptsächlich vom Preis ab. Der Bund, welcher die Adressen verwaltet, begründet den hohen Preis von CHF 120 pro Jahr mit den hohen Kosten, welche für die Überprüfung der Halter anfalle. Bei jedem Halter wird eine direkte Verbindung mit der Schweiz vorausgesetzt, dies werde überprüft. Interessierte können die neue Domain bis am 9. November beantragen. Dann wird das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) alle eingegangenen Anträge publizieren. Wird daraufhin kein Gegenantrag gestellt, bekommt man die gewünschte Domain. (rom)

Yetnet geht zu Quickline

BildQuickline setzt seine Wachstumsstrategie erfolgreich fort und erweitert sein Einzugsgebiet um die 25’000 Haushalte der Yetnet. Der Yetnet-Verband bringt über 30 Gemeinden aus den Kantonen Aargau, Solothurn und Baselland in den Verbund ein.

Der Quickline-Verbund, dem jetzt insgesamt 22 unabhängige Netzbetreiber angehören, erweitert sein Einzugsgebiet damit weiter in die Nordostschweiz. Durch den Beitritt von Yetnet, einem Anbieter von Internet, Telefon und Digital-TV, vergrössert sich das Einzugsgebiet des Quickline-Verbunds auf über 400’000 Haushalte.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Yetnet für den Quickline-Verbund entschieden hat. Gemeinsam werden wir unseren Kunden innovative und attraktive Produkte anbieten. Basierend auf dem Netzausbau können auch die Yetnet-Kunden in naher wie in ferner Zukunft von besten Services und höchster Unterhaltung mit unserer neuen TV-Plattform sowie Internet im Gigabit-Bereich profitieren“, erläutert Nicolas Perrenoud, CEO der Quickline.

Im Geschäftsmodell des Quickline-Verbundes sind alle Partner vor Ort präsent und behalten den Vertrag mit ihren Kunden. Dies war für Yetnet, nebst der Innovationskraft und den zukunftsgerichteten Diensten der Quickline, ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des neuen Partners.

Yetnet-Kunden können sich auf neue TV-Funktionen wie Replay-TV, Videothek sowie Mobile-Telefonie, Mobile-TV und Cloud-Lösungen freuen. „Uns ist es wichtig, unseren Kunden auch in Zukunft immer attraktive Angebote bieten zu können. Dies wird technologisch immer komplexer. Quickline denkt genauso wie wir. Im Verbund können wir gemeinsam einen wesentlich höheren Level für unsere Kunden erreichen als allein. Wir sind sicher, dass Quickline der richtige Partner ist und fühlen uns im Verbund willkommen“, begründet Hanspeter Meili, Geschäftsführer Yetnet, den Schritt. Die Einbindung der Yetnet-Kunden wird im dritten Quartal des nächsten Jahres erfolgen. (rom)

upc cablecom verkauft neu bei der Post

BildAb sofort sind verschiedene Produkte von upc cablecom auch in rund 1’600 Poststellen in der Schweiz beziehbar. Durch diese Partnerschaft mit der Schweizerischen Post geht upc cablecom auch im Retailbereich erstmals über ihr Verbreitungsgebiet hinaus. Neu zählt upc cablecom die Schweizerische Post zu einer ihrer Vertriebspartnerinnen. Diese Partnerschaft ermöglicht es upc cablecom, ihre Produkte im Retailbereich auch ausserhalb des eigenen Verbreitungsgebiets zu offerieren. Rund 1’600 Poststellen versorgen ab sofort schweizweit Neu- und Bestandskunden mit digitalen und mobilen Produkten von upc cablecom.

Interessenten können im und ausserhalb des Verbreitungsgebietes in allen Poststellen vom vollen Produkte-Portfolio von upc cablecom profitieren. Der Fokus liegt auf den schweizweit erhältlichen Mobile-Abos, als Einführungsangebot erhält jeder Kunde bei Abschluss eines Mobile-Abos einen Postgutschein im Wert von CHF 50.- als Willkommensgeschenk.(rom)

1818: zuwenig Umsatz – knapp 70 Stellen in Biel weg!

BildDie telefonische Auskunft 1818 stellt den Betrieb ihres Callcenters in Biel ein. Ein Sprecher der 1818 Auskunft AG bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung». Die Anrufe zu Auskunftsdiensten seien rückläufig, sagte der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Deshalb werde man die operative Geschäftstätigkeit intern verlagern.

Konkret heisst dies: Anrufe aus der Schweiz werden künftig aus dem Ausland beantwortet. Deutschsprachige und englische Anrufe werden nach Österreich weitergeleitet, französische und italienische nach Marokko. Von der Schliessung in Biel sind laut dem Unternehmen bis zu 66 Mitarbeiter betroffen.

1818 Auskunft gehört wie ihre Schwestergesellschaften in Österreich, Frankreich, Irland und Grossbritannien zur kgb Gruppe. Das in New York ansässige Unternehmen bezeichnet sich laut NZZ als weltweit grösster Anbieter von telefonischen Auskunftsdiensten, die nicht von traditionellen Telekomkonzernen erbracht werden.

In der Schweiz bietet Swisscom weiterhin einen telefonischen Auskunftsdienst unter der Nummer 1811 an. Die Konkurrenz von 1818 wurde bekannt durch ihre Werbekampagne, die an die glorreichen 1970er-Jahre des Schweizer Skisports erinnert. Stars der Kampagne sind zwei Männer mit markantem Schnauz, die im 70er-Dress der Ski-Nati mit Startnummer 18 auftreten.(sda/rom)

Swisscom: Infinity kostet im Ausland Infinity plus nicht

BildSeit April gelten bei Swisscom die neuen Infinity Plus Abos mit den neuen Leistungen. Wer bisher ein Infinity Abo benutzt hat und glaubt, die neuen Leistungen seien einfach so inklusive der täuscht sich gewaltig. So sind ab sofort auch nicht die kostenlosen 30 Tage im europäischen Ausland inklusive und auch die Surfgeschwindigkeit ändert sich nicht.

Wer jetzt mit einem besehenden Infinity Abo eine Woche in die Ferien nach Spanien fährt und sein Abo wie in der Werbung angepriesen zum Telefonieren, Simsen und Surfen braucht, erwartet bei der Rückkehr eine gewaltige Überraschung. Ein Swisscom Infinity Abo und ein Swisscom Infinity plus Abo sind nicht das gleiche. Beim bisherigen Infinity Abo sind die Auslandleistungen nicht inbegriffen. Swisscom erwartet nun von allen über 2 Millionen Infinity Kunden, dass diese die Hotline anrufen und ihr Abo von Infinity auf Infinity plus wechseln.

Nur dann können diese von den inklusive Minuten im Ausland und der rascheren Surfgeschwindigkeit profitieren. Es ist recht überraschend, dass der Kassensturz und andere Konsumentenorganisationen dieses Thema noch nicht aufgegriffen haben. (rom)