Buchli verlässt SRF für UPC

BildPer Ende Juni 2017 verlässt Steffi Buchli Schweizer Radio und Fernsehen. Die 38-jährige Zürcherin arbeitete seit 2003 in verschiedenen Funktionen bei SRF Sport. Nach einem SRF-internen Stage war sie als Redaktorin «Sport Aktualität» mit den Spezialgebieten Eishockey, Unihockey und Beachvolleyball tätig. Seit 2006 arbeitet sie zudem als Moderatorin von «sportaktuell» und «sportlive». Von 2009 bis Ende 2016 präsentierte sie die Hintergrundsendung «sportlounge». Ab 2012 moderierte Steffi Buchli an der Seite von Rainer Maria Salzgeber die Sportgala «Credit Suisse Sports Awards».

Als Anchor führte Steffi Buchli in den vergangenen Jahren durch verschiedene Grossanlässe, zuletzt durch die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. An der Ski-WM St. Moritz 2017 begrüsste sie prominente Gäste zum Late-Night-Talk «Champiuns». Im vergangenen Jahr wurde Steffi Buchli bei der Umfrage der Branchenzeitschrift Schweizer Journalist zudem zur Sportjournalistin des Jahres gewählt.

Ab Sommer 2017 stösst Steffi Buchli als Programmleiterin, Moderatorin und Testimonial zum MySports-Team. Mit ihrem Wechsel vom Schweizer Fernsehen zu UPC übernimmt sie die Verantwortung für die Programmgestaltung des neuen Schweizer Sportsenders MySports. Der Sender wird exklusiv bei den Schweizer Kabelnetzen auf Sendung gehen. MySports soll ab Sommer 2017 die Adresse für Eishockey-Liebhaber und Sportbegeisterte werden. Steffi Buchli soll dem Sender ein Gesicht geben und in ihrer neuen Funktion den weiteren Ausbau der Redaktionen und der Sendungen vorantreiben. (rom)

Radio Kantipark wird geschlossen

BildDie Lichter beim Schülerradio Kantipark werden gelöscht. Weil der Nachwuchs fehlt und weil generell ein zu geringes Interesse besteht, wie die Macher mitteilen. Somit ist das erste Schülerradioprojekt welches in der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen im Jahr 2008 gestartet wurde zu Ende. Ein einfacher Twittertweet und eine Info sehr kurze Info o-ton.ch mit dem Inhalt liegt uns vor: „Aufgrund von fehlendem Nachwuchs und einem zu geringen Interesse, müssen wir das Schülerradio kantipark.ch von der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen schliessen. Somit geht leider die Ära des ersten Schweizer Schüler-Internetradios zu Ende.“

Das zeigt erneut, wie schwierig es ist Webradios mit ehrenamtlichen Sendungsmacherinen und Sendungsmacher auf einem hohen Niveau zu betrieben. Die Anforderungen sind sehr hoch und die finanziellen Mittel meist nicht unerschöpflich. Dies verhindert dann auch alternative Verbreitungsmethoden wie DAB. Auch der Betrieb eines Radios mit unbezahlten Kräften kostet im Monat bis zu mehreren tausend Franken, diese können selten über Partner getragen werden. Es bleibt aber zu wünschen übrig, dass der eine oder die andere talentierte Kantischüler weiterhin in anderen Medien Fuss fassen kann. (rom)

Swisscom blockt Werbeanrufe

BildSwisscom Kunden können jetzt lästige Werbeanrufe ganz einfach blockieren. Ein automatischer Filter lässt ab dem 28. November Werbeanrufe sowie anonyme und nicht identifizierbare Telefonanrufe buchstäblich ins Leere laufen. Zusätzlich können Kunden neu bis zu 200 Nummern (bisher 50) blockieren und so individuelle Sperrlisten erstellen. „Bei unseren Kunden stehen Massnahmen gegen unerwünschte Anrufe schon länger ganz oben auf der Wunschliste“, bestätigt Dirk Wierzbitzki, Produktechef und Mitglied der Konzernleitung von Swisscom. „Mit dem Callfilter von Swisscom können wir unseren Kunden jetzt eine wirkungsvolle Lösung bieten.“ Ein Klick im Kundencenter oder ein Anruf bei der Hotline genügen, um den kostenlosen Filter zu aktivieren. Voraussetzung ist lediglich ein IP basierter Festnetztelefonanschluss.

Sofort mehr Speed daheim dank „Internet-Booster“
Für bessere Erlebnisse zuhause sorgen weitere Neuerungen von Swisscom. Kunden mit einem langsamen Internetanschluss können künftig dank dem neuen, sogenannten „Internet-Booster“ (DSL + LTE Bonding) zuhause schneller surfen. Der Booster verbindet den Internetanschluss daheim mit dem Mobilfunknetz und ermöglicht so kumulierte Geschwindigkeiten von bis zu 40 Mbit/s. Der Internet-Booster ist ab Anfang 2017 kostenlos für Vivo S oder Vivo M Kunden schrittweise in freigegebenen Gebieten erhältlich. Unter www.swisscom.ch/checker können Kunden ab diesem Zeitpunkt prüfen, ob der Internet-Booster und die damit verbundene Technologie an der Wohnadresse verfügbar ist.

Sieben Antennen sorgen für besten WLAN-Empfang zuhaue
Trotz eigentlich guter Internetbandbreite zuhause, bremsen oft eine mangelhafte Heimvernetzung oder das eigene WLAN Kunden beim Surfen im Internet. Diesen Flaschenhals beseitigt nun die ab heute erhältliche „Internet-Box 2“: Dank dem neusten WLAN- Standard 11ac „wave2“, sieben integrierten Antennen und einem für WLAN optimierten Aufbau in Form eines Turms, überzeugt die Internet-Box 2 mit markant verbesserter WLAN-Geschwindigkeit und einer hohen Reichweite. Zudem ist die neue Internet-Box G.fast-fähig, eine Technologie, die Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s über das Kupferkabelnetz ermöglicht. Neukunden von Vivo S, M, L, XL sowie eines Internet 50 oder Internet 250 Angebots erhalten die Box kostenlos. „Beide Geräte – der Internet-Booster und die Internet-Box 2 – wurden von Swisscom in Eigenregie entwickelt und in den vergangenen Monaten von rund 2000 Leuten getestet“, erklärt Produkteleiter Dirk Wierzbitzki.
Darüber hinaus verdoppelt Swisscom ab sofort für Kunden mit den günstigen Vivo Paketen XS und S die Internetgeschwindigkeit auf bis zu 20 respektive bis zu 40 Mbit/s. Vivo M und L Kunden surfen neu während sechs Monaten sogar mit 1 Gbit/s Speed ohne Aufpreis.(rom)

20 Jahre Radio SRF Musikwelle

BildAm Samstag, 1. Oktober 2016, kann Radio SRF Musikwelle auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Der zu Beginn fast unmoderierte Musiksender ist heute in der Deutschschweiz mit 420‘000 Hörerinnen und Hörern klare Nummer 3. Das Musikwelle-Team begeht den runden Geburtstag mit einer Spezialwoche von Montag, 26. September, bis Samstag, 1. Oktober.

Als Radio SRF Musikwelle 1996 auf Sendung ging, wurde das Programm noch über den Landessender Beromünster auf Mittelwelle 531 kHz übertragen. So kam der Radiosender auch auf seinen ersten Namen: Musigwälle 531. Radio SRF Musikwelle ist in den letzten Jahren in einem hart umkämpften Markt konstant gewachsen. Mittlerweile ist der Sender über Kabel, im Internet sowie in der Schweiz via DAB+ empfangbar und erreicht täglich über 420‘000 Personen. Damit ist er in der Deutschschweiz klare Nummer 3. War das Programm in den Anfängen kaum moderiert, führen heute tagsüber durchgehend Moderatorinnen und Moderatoren durch das vielfältige Musikprogramm mit Schlagern, Volksmusik und Instrumentaltiteln.

Geburtstagswoche im Radio
Seinem 20. Geburtstag widmet Radio SRF Musikwelle von Sonntag, 26. September, bis Samstag, 1. Oktober, eine ganz spezielle Geburtstagswoche. So kehren ehemalige Mitarbeitende zurück ins Radiostudio und erzählen aus den Gründerjahren. Jeden Tag können die Hörerinnen und Hörer einen Tag mit einem Moderator oder einer Moderatorin ihrer Wahl gewinnen und ihre Lieblingsstimme ganz privat kennenlernen. Täglich von 13 bis 14 Uhr spielt Radio SRF Musikwelle die 50 meistgewünschten Musiktitel aus den beliebten Wunschkonzerten. Am Samstag, 1. Oktober, dem eigentlichen Geburtstag, bestimmen die Hörerinnen und Hörer im grossen Geburtstagswunschkonzert von 07.00 bis 19.00 Uhr das Musikprogramm.

Abschluss in Fernsehen
Auch im Fernsehen wird das Jubiläum gewürdigt: In «Potzmusig unterwegs» lädt Gastgeber und Moderator Nicolas Senn ins «Potzmusig»-Chalet nach Beromünster LU. In Sichtweite des alten Sendeturms feiert er zusammen mit den Hörerinnen und Hörern von Radio SRF Musikwelle den Abschluss der Geburtstagswoche. Zu Gast sind Bernhard Siegmann, publizistischer Leiter von SRF Musikwelle, und Musikredaktor Thomas Wild. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Anfangszeiten des Senders und geben einen Einblick in den heutigen Sendebetrieb. Für den musikalischen Teil sorgt das Team von SRF Musikwelle selbst: Musikredaktor Sämi Studer mit seinem Jodlerterzett Seetal, Moderationsleiter Christian Klemm spielt mit seiner Streichmusik Ausserberg, Musikredaktor Dani Häusler präsentiert seine Gupfbuebä, und Guido Rüegge, Leiter Musikredaktion, tritt mit seinem Chor klancanto auf.

Mittelwellensender Monte Ceneri Cima verschwindet

BildDer letzte der ehemaligen drei Landessender ist bald nicht mehr: Bis Ende 2016 wird der Mittelwellensender Monte Ceneri Cima rückgebaut. Die Bauarbeiten haben am 11. Juli 2016 begonnen.
Der Mittelwellensender Monte Ceneri Cima gehörte zusammen mit den Sendern in Beromünster und Sottens zum Ensemble der ehemaligen Landessender. Der erste Sender war auf dem Monte Ceneri Passo und wurde am 18. April 1933 in Betrieb genommen. Im Jahre 1979 wurde der Standort nach Monte Ceneri Cima verlegt.

Im Auftrag von Radiotelevisione svizzera (RSI) schaltete Swisscom Broadcast am 30. Juni 2008 die Verbreitung des Radioprogrammes „Rete Uno“ über den Mittelwellensender Monte Ceneri Cima ab und stellte den Sendebetrieb der Mittelwellenanlage ein. Das Programm konnte und kann weiterhin über UKW, DAB+ und das Internet empfangen werden.

Am 1. März 2011 wurde der Mittelwellensender Monte Ceneri Cima für die Verbreitung des Programmes „Voice of Russia“ wieder in Betrieb genommen. Am 30. Oktober 2012 kündigte „Voice of Russia“ an, ihre Ausstrahlungen vom Sender Monte Ceneri per 31. Dezember 2012 zu beenden. An diesem Datum erfolgte um Mitternacht planmässig die definitive Abschaltung des Mittelwellensenders.

Bis Ende 2016 werden nun die Mittelwellenantenne (254 Meter hoch) und die Notantenne, bestehend aus zwei Glasfaserkunstoff-Masten (jeweils 50 Meter hoch), rückgebaut. Die Bauarbeiten haben am 11. Juli 2016 begonnen.

Swisscom plant Innovationshaus in Biel

BildIm Spätsommer ist es so weit: „La Werkstadt“ in Biel öffnet Interessierten seine Türen. Das siebenstöckige Swisscom Gebäude schafft Raum für Begegnung, neue Formen der Zusammenarbeit und damit eine Basis für die Entwicklung innovativer Ideen. Gleichzeitig macht ein Rundgang im Untergeschoss die neueste Technologie im Festnetz und Mobilfunk erlebbar.

Noch ist das Gebäude an der Bahnhofstrasse 5 in Biel eine Baustelle. Doch bereits im Spätsommer öffnet Swisscom dort ihre Türen für Selbstständige, Studenten, Querdenker und Technikinteressierte. Ebenfalls anzutreffen sind Swisscom Projektteams und externe Partner wie beispielsweise Huawei. Das Herzstück des Innovationshauses befindet sich im Erdgeschoss: Im grosszügigen Co-Space bietet Swisscom den Mitgliedern eine Begegnungszone und macht den gegenseitigen Austausch von Gedanken, Ideen und Fähigkeiten möglich. „Der Grafikdesigner tauscht sich mit dem Netzwerkspezialisten genauso aus, wie der Swisscom Projektleiter mit dem Studenten der Hochschule Bern“, erklärt Heinz Herren, CIO und CTO von Swisscom, das Konzept hinter La Werkstadt. „So schaffen wir Raum für innovative Projekte und ungeahnte Synergien in der Zusammenarbeit.“ Daraus können Start-ups, neue Produkte, Optimierung von Dienstleistungsangeboten oder einfach auch nur Denkanstösse entstehen.

Um solch neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen, braucht es ein leistungsfähiges Netz basierend auf den aktuellsten Technologien. Diese steht den Mitgliedern, Partnern und Swisscom Mitarbeitenden vor Ort nicht nur zum Arbeiten zur Verfügung. Auf einem Erlebnisrundgang im Untergeschoss werden die Neuheiten im Mobilfunk- und Festnetzbereich auch physisch zugänglich gemacht und anschaulich erklärt. Regelmässige Besucher von La Werkstadt lösen eine Mitgliedschaft in Form eines Konsumationsvorschusses.

Biel als Tor zur Westschweiz und wichtiger Innovationsstandort
Mit Biel hat sich Swisscom für einen strategisch wichtigen Standort entschieden. Der ebenfalls geplante Swiss Innovation Park und der zum starken Netzwerk der Berner Hochschulen gehörende Campus Biel/Bienne sorgen für hohe Innovationskraft. Die gute Erreichbarkeit der Stadt aus der Deutsch- und der Westschweiz und die zentrale Lage des Gebäudes neben dem Bahnhof Biel waren weitere Kriterien bei der Standortwahl von La Werkstadt.(rom)

tize.ch – bereits über 20 Jugendliche im Team

BildTize.ch ist das Online-Magazin, bei welchem Jugendliche für ihre Generation schreiben. Bei der erfolgreichsten Schülerzeitung in der Schweiz helfen mittlerweile über 20 Jugendliche aus allen Regionen mit. Bei „Tize.ch“ schreiben, filmen und vertonen Jugendliche den Inhalt ihres eigenen Online- Magazins. „Von und für Jugendliche ist unser Motto. Dank diesem Prinzip können wir uns von anderen Medien distanzieren. Da wir alle selbst Minderjährig sind, wissen wir natürlich immer, was unsere Generation zur Zeit interessiert.“, erzählen die jungen Journalisten begeistert.

Bei einem Besuch der Website fällt dem Besucher sofort auf, dass bei den Beitrags-Arten keine Grenzen gesetzt sind. Von Video-Reportagen bis zu Audio-Podcasts ist alles dabei. Auf die Frage, ob Jugendliche überhaupt noch Beiträge lesen, antworten die jungen Erwachsenen gekonnt: „Ja! Es kommt aber darauf an, wie wir die Themen aufbereiten. Wir möchten unsere Beiträge so locker wie möglich schreiben und wenn immer möglich mit Videos, Interviews ergänzen.“ Mitmachen beim Medium kann grundsätzlich jeder medieninteressierte Teenager. Team-Sitzung führe man via „Skype“, „Whatsapp“ oder „Facebook“ durch und das Schreiben von Berichten sei ganz einfach. Zu den Hauptkategorien des Mediums gehören Soziale-Trends, Lifestyle, Musik, Filme, Digital und andere Jugendprojekte.

Doch „Tize.ch“ hat noch Grosses vor: „Unser Traum ist es in ferner Zukunft parallel zum Magazin ein Web-TV mit Live Sendungen aufzubauen. Ausserdem entwicklen die Jungen zur Zeit eine eigene iPhone-App mit persönlichen Neuigkeiten.“