Archiv für die Kategorie „TV Schweiz“

JRZ: Die Glasbox wird auch dieses Jahr auf dem Bundesplatz stehen

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(Bild: jrz)

Die Spendenshow “Jeder Rappen zählt” geht in die zweite Runde. Von Montag 13. bis Samstag 18. Dezember 2010 veranstalten DRS 3, das Schweizer Fernsehen und die Glückskette in Bern zum zweiten Mal das Spendenprojekt «Jeder Rappen zählt». Mit der Sendung wird dieses Jahr für Projekte gesammelt, die Kinder unterstützen, die Opfer von Kriegen und Konflikten wurden. Die Moderation steht noch nicht fest.

Im Rahmen von «Jeder Rappen zählt» im Jahr 2009 kamen 9,2 Millionen Franken für den Kampf gegen Malaria zusammen. Die Glückskette sprach bis heute zehn Schweizer Hilfsorganisationen für insgesamt 15 Projekte in elf Ländern Gelder in der Gesamthöhe von 5,81 Millionen Franken zu. Weitere zwölf Projekte werden momentan geprüft.

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SF zwei: bis zu 1’450’000 Personen sahen Schweiz – Honduras

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Das letzte Gruppenspiel der Schweiz gegen Honduras an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft stiess auf ein sehr grosses Publikumsinteresse: Bis zu 1’450’000 Zuschauerinnen und Zuschauer (75.8 Prozent Marktanteil) verfolgten in der Schlussphase die Partie auf SF zwei. Die durchschnittliche Sehbeteiligung lag bei 1’286’000 Personen und einem Marktanteil von 68.6 Prozent. Die Website www.sport.sf.tv erzielte an diesem Tag 197’432 Visits sowie 80’627 Zugriffe bei den Livestreams.

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Digital-TV in der Schweiz auf dem Vormarsch

Analoge vs digitale Nutzung 2

Immer wieder wird gesagt, dass bei den Mediennutzungszahlen die Nutzung von digitalem Fernsehen durch das Messpanel der Mediapulse nicht erfasst werde. Dies hat sich aber geändert. Schon seit Jahren messen die Geräte der Mediapulse digitales TV über Satellit, seit April 2008 – mit der Einführung des SIP-Moduls – auch die digitalen Angebote der Kabelnetzbetreiber und das terrestrische Fernsehen, das seit März 2009 nur noch digital verbreitet wird. Ebenso werden auch die Nutzungszahlen von Swisscom-TV (ehemals Bluewin-TV) ermittelt.

Noch nicht ganz gelöst ist die Nutzungsmessung von HD-TV-Sendern in HD-Qualität in gewissen Haushalts-Konstellationen. Daran wird noch gearbeitet.

Der Durchbruch gelang mit der Entwickung des SIP-Moduls für die Messung. SIP steht für Screen Interface Processing (SIP). Dieses Modul liest den typischen Banner, der beim Ein- oder Umschalten im digitalen TV kurz auf dem Bildschirm erscheint. Wie bei einer Zeichenerkennungssoftware musste auch SIP zunächst lesen, d.h. interpretieren lernen.

Auf alle TV-Haushalte gerechnet beläuft sich der digitale Marktanteil an der gesamten TV-Nutzung im 1. Quartal 2010 auf 21% in der Deutschschweiz , 25% in der Romandie und 31% im Tessin.

Da die Messgeräte der Mediapulse nur die häuslichen Fernseher erfassen, wird dementsprechend keine Fernsehnutzung gemessen, die über andere Geräte wie PC, Laptop, Handy oder in der Öffentlichkeit (public viewing) stattfindet. Damit wir zu einer Vorstellung über die Grössenordnungen dieser „Messlücken“ gelangen, führt die Mediapulse-Gruppe regelmässig verschiedene Studien durch, die sich u.a. mit solchen Nutzungsformen auseinandersetzen: New Establishment Survey, KommTech und Time Use Study.

Aus der KommTech 2010 Studie ist so ersichtlich, dass 8% der Schweizer Bevölkerung häufig, 12% ab und zu, weitere 9% selten, hingegen 70% nie zeitversetztes TV nutzen. 85% der Schweizer Bevölkerung schauen nie TV über Internet, während dies 6% mindestens einmal die Woche und 9% weniger als einmal wöchentlich tun. Die Nutzung von TV über Handy war Ende 2009 noch auf einem tiefen Stand: 1.5% der Bevölkerung gaben an, das Handy zumindest ab und zu für die Fernsehnutzung zu verwenden.

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Warum eigentlich…? – Sind Sportmoderationen in Hochdeutsch

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Wer in der Schweiz lebt, wohnt und fern sieht, hat in der Regel zwischen 50 und 200 Fernsehstationen zur Auswahl. Die Schweiz gehört zusammen mit Holland zu den Ländern mit den meisten Kabelanschlüssen.
Dazu kommen ja auch noch Sat-Schüsseln und Swisscom-TV. Nicht zu vergessen: WebTV wie willmaa und zattoo. Praktisch jeder deutschsprachige Fernsehsender ist in der Schweiz empfangbar, sogar in der Monte Rosa Berghütte auf 2883 Meter über Meer gibt es eine bunte Palette von Fernsehsendern, und auch Internet.
Da fragt sich also schon manch einer, warum bei einem so breiten Angebot von fremdländischen Sender, beim Schweizer Fernsehen insbesondere der Sport in Hochdeutsch moderiert wird. Die meisten Veranstaltungen wie Fussball WM/EM, Skisportanlässe, Olympia usw. finden zeitgleich auf unzähligen Sendern in unzähligen Sprachen statt. Wer also dem Schweizerdeutschen nicht mächtig ist, kann sich unzählige Alternativen aussuchen.
Die Sportkommentatoren des SF müssen derweil akrobatische Hochdeutsche Sätze erfinden, statt zu sprechen, wie sie es sich gewohnt sind. Die Zuspitzung dieser ganzen Situation erleben wir immer dann, wenn zur fachlichen Unterstützung ein versierter Gast die Ko-Moderation übernimmt. Der Gast spricht dann Schweizerdeutsch und der Kommentator Hochdeutsch. Das gibt dann die ganz skurrile Ausgangslage, dass sich ein Hochdeutsch sprechender Schweizer mit einem Schweizerdeutsch sprechenden Gast trifft, bis der Gast auch noch in Hochdeutsch antwortet, weil dieser verwirrt ist.

Wem aber hilft die Moderation in Hochdeutsch? Schauen die Leute, die nur Hochdeutsch und kein Schweizerdeutsch verstehen, die Sportübertragungen wirklich bei SF? Wie hoch wird wohl der Anteil derer sein, die dies betrifft?

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SRF: Medienkonvergenz und Matter als Superdirektor

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Heute hat der nationale Verwaltungsrat SRG SSR idée suisse das Detailkonzept «Medienkonvergenz SRG.D» genehmigt. Die Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen zum neuen Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wird auf den 1. Januar 2011 vollzogen. In den letzten Monaten entwickelten rund 230 Mitarbeitende von Schweizer Radio DRS, Schweizer Fernsehen und tv productioncenter zürich ag (tpc) das Gesamtkonzept der Medienkonvergenz der SRG Deutschschweiz unter der Co-Projektleitung von Hansruedi Schoch und Rudolf Matter zu einem Detailkonzept weiter. Nachdem der regionale Steuerungsausschuss unter SRG.D-Präsident Viktor Baumeler dem Detailkonzept Ende Mai zugestimmt hatte, ging es an die nationalen Instanzen zur Genehmigung. Heute hat der Verwaltungsrat SRG SSR das Detailkonzept «Medienkonvergenz SRG.D» verabschiedet.

Struktur stärkt Ausrichtung auf Inhalte Das Zusammengehen von SR DRS und SF wird auf den 1. Januar 2011 vollzogen. An der Spitze des neuen Unternehmens Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) steht der Regionaldirektor Rudolf Matter. Die Geschäftsleitung besteht aus acht Mitgliedern. Sechs Geschäftsleitungsmitglieder vertreten publizistische Verantwortungsbereiche: die beiden Chefredaktoren von Radio und Fernsehen sowie die Abteilungsleitenden Programme, Kultur, Sport und Unterhaltung. Hinzu kommen die Leitenden der fusionierten Supportabteilungen Kommunikation und Marketing sowie Finanzen und Controlling. Human Resources, Unternehmensentwicklung mit Ausbildung sowie Programmstrategie mit Publikumsforschung und Programmcontrolling sind Stabsbereiche der Regionaldirektion.

Es ist vorgesehen, Produktion und IT im tpc zu vereinen. Diese Struktur stützt die Ausrichtung des Unternehmens auf Inhalte. Sämtliche Geschäftsleitungsmitglieder tragen trimediale Verantwortung. Sechs Programmabteilungen Einen grossen Stellenwert hat die neue Abteilung Programme mit den Programmleitungen Radio (DRS 1, DRS 3, DRS Musikwelle und DRS Virus), Fernsehen (SF 1, SF zwei, SF info) und Multimedia. Ebenfalls dazu gehören die vektorübergreifenden Bereiche Gestaltung und D+A (Dokumentation und Archive). Die Programmabteilung wird den Auftritt von SRF im Publikumsmarkt wesentlich prägen. Basierend auf der neuen Programmstrategie und den finanziellen Vorgaben trifft sie mit den Chefredaktionen Radio und Fernsehen sowie mit den Abteilungen Kultur, Sport und Unterhaltung Vereinbarungen über die Programmleistungen. Ziel ist es, kostenbewusst zu arbeiten und Mittel für neue Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen.

Im publizistischen Kernbereich ist eine Binnenkonkurrenz aus medienpolitischen Überlegungen erwünscht. Daher gibt es für Radio und Fernsehen zwei separate Chefredaktionen. In den Bereichen Konsum, Gesundheit und IT/Neue Medien (neu: «Digital plus») wachsen die bisher getrennten Redaktionen jeweils an einem Standort unter einer Leitung zusammen. Die neuen trimedialen Redaktionen Konsum sowie Gesundheit gehören zur Chefredaktion TV und arbeiten am Standort Leutschenbach. Die Redaktion «Digital plus» gehört zur Chefredaktion Radio und arbeitet im Radiostudio Zürich. Alle drei Redaktionen arbeiten für alle Vektoren.

Die neue Abteilung Kultur umfasst neben dem Programmbereich DRS 2 die vier Fachbereiche «Musik und Events», «Wissen und Gesellschaft», «Kultur aktuell und Hintergrund» sowie «Fiktion/Produktion». Hauptstandort der Kulturabteilung ist Basel, einzelne Arbeitsplätze verbleiben aus produktionstechnischen Gründen in Zürich. Rund 20 Stellen von Kultur-Redaktorinnen und -Redaktoren von Radio und Fernsehen werden von Zürich nach Basel verlegt.
Die Sportredaktion des Radios, bisher ein Teil der Abteilung Information von SR DRS in Bern, wird in die deutlich grössere SF-Abteilung Sport integriert und zieht nach Zürich um. Zentrales Konvergenz-Projekt ist ein gemeinsamer Newsroom, der 2012 in Betrieb genommen wird.

Die Abteilung Unterhaltung bleibt in der Form, die sie bisher innerhalb von SF hatte, weitgehend bestehen. Zur Unterhaltung gehört auch die neue trimediale Kinderredaktion, die für alle Vektoren aus dem Zürcher Radiostudio produziert. Bereits ab Ende August 2010 stellt sie unter dem Titel «Zambo» täglich ein interaktives Angebot für 6- bis 13-Jährige vollkonvergent her. Die bestehenden Online-Inhalte von SF und SR DRS in den Bereichen Volkskultur/Volksmusik, Spiele, Reisen und Kochen/Lifestyle werden bis 2012 verknüpft. Zusammenlegung der Supportdienste am 1. Oktober 2010 Es ist vorgesehen, die Produktion der Radio-und Fernsehsendungen im tpc zu vereinen. Im tpc integriert werden auch die IT-Bereiche von SR DRS und SF.

Um SR DRS und SF per 1. Januar 2011 reibungslos zur neuen Unternehmenseinheit SRF zusammenführen zu können, werden die bisher getrennten Supportabteilungen Kommunikation und Marketing sowie Finanzen und Controlling bereits zum 1. Oktober 2010 zusammengelegt, genauso wie die Bereiche HR und Ausbildung. Das weitere Vorgehen zur Umsetzung der Konvergenz wird in Absprache mit dem neuen Regionaldirektor festgelegt.

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SF: Meteo erhält Fernsehpreis

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Beim vierten Gipfeltreffen der Wetterfrösche – dem Treffen der Wettermoderatoren der größten deutschsprachigen Fernsehanstalten – wurde auch heuer die beste Wettermoderation im deutschsprachigen Fernsehen prämiert. Nach RTL, ORF und ARD in den Vorjahren ging der begehrte Preis erstmals zum Schweizer Fernsehen (SF).

Als Gastgeber agierte dieRegionen Wörthersee. Das Gipfeltreffen der Wetterfrösche fand bereits zum vierten Mal statt. “Auch heuer waren
wieder alle großen TV-Anstalten des deutschsprachigen Raumes, die über eine eigene Wettermoderation verfügen, beim Gipfeltreffen
vertreten”, erklärt Thomas Weninger, GF pro.media kommunikation und Initiator des Gipfeltreffens.

Ein Höhepunkt des Events ist die alljährliche Prämierung der “Besten Wettermoderation im deutschsprachigen Fernsehen”. “Für uns
ist dieser Preis eine ganz besondere Auszeichnung, weil das Voting von Fachleuten bzw. direkt von den Kollegen kommt”, erklärt Christian
Häckl, RTL-Wetterchef und Mitinitiator des Gipfeltreffens der Wetterfrösche.

In diesem Jahr gewann erstmals das Schweizer Fernsehen (SF). Mit dem besonderen Konzept, das Wetter bei jeder Witterung vom Dach der Fernsehanstalt im Freien zu senden, überzeugte das SF das Fachpublikum. “Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung”,
erklärte Peter Pöschl stellvertretend für die Redaktion, “denn wir haben sehr lange an diesem Konzept gearbeitet. Jetzt moderieren wir
bereits seit 6 Jahren vom Dach unseres Senders und haben somit das Wetter zum Wetter gebracht.”

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eyeworks: jetzt auch in der Schweiz

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Eyeworks Switzerland ist neu mit einem eigenen Büro in der Schweiz präsent. Geschäftsführer der neuen Eyeworks Switzerland GmbH ist Oliver Fuchs; Stephan Temp wird das Büro mit Sitz in Schlieren bei Zürich vor Ort als Liaison Officer leiten.

Eyeworks hat bereits für den Schweizer Privatsender 3+ die vierte Staffel von “Bauer, ledig, sucht” die erfolgreichste Doku-Soap des Senders, sowie die für den Schweizer Fernsehpreis nominierte Sendung “Bumann, der Restauranttester” produziert. Im letzten
Sommer lief auf 3+ ebenfalls die Schweizer Version von Eyeworks erfolgreicher Ranking-Show “Die 10″.

Oliver Fuchs: „Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit 3+ ist dieser Schritt die logische Konsequenz. Wir freuen uns sehr, mit dieser Präsenz und einem motivierten Team maßgeschneiderte Projekte vor Ort realisieren zu können und als TV–Allroundproducer
allen deutschsprachigen Sendern zur Verfügung zu stehen.“

Eyeworks ist einer der führenden unabhängigen TV- und Film-Produzenten mit 16 Dependancen weltweit, gegründet 2001 in den Niederlanden von Reinout Oerlemans. In Deutschland produziert Eyeworks eine Vielzahl an Formaten aus allen Genres für alle
großen deutschen Sender, wie auch Kinofilme für den nationalen und internationalen Markt.

Zu den populärsten Produktionen zählen die Formate “Rach, der Restauranttester”, “Test The Nation” (z.B. “Der Große IQ Test”, “Der große Führerscheintest” oder “Der Große Deutsch-Test”), die WDR Kabarettsendung “Mitternachtsspitzen”, für RTL “Schwiegertochter Gesucht” und die erfolgreiche Ranking Show “Die 10“. Ausserdem produziert Eyeworks u.a. “Das Schrotthotel” für ZDF_neo und die VOX Doku-Soaps “Die Küchenchefs” und “Goodbye Deutschland!”.

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MedienNews
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