Archiv für die Kategorie „Radio Schweiz“

Radio 105: Corinne Wacker wird stellvertretende Moderationsleiterin

105

Corinne Wacker ist seit Januar 2010 als Moderatorin im Tagesprogramm des Jugendsenders zu hören. Nun wurde die 27jährige Zürcherin von 105-Chef Giuseppe Scaglione zur stellvertretenden Moderationsleiterin ernannt. Scaglione meint dazu: „Corinne hat sich innert kürzester Zeit bei uns perfekt eingelebt. Sie hat mich durch ihr tägliches Engagement und ihre Professionalität beeindruckt. Die Beförderung zur stellvertretenden Moderationsleiterin war somit ein logischer Schritt für mich“. Corinne Wacker ergänzt: „Ich freue mich unglaublich auf die neuen Herausforderungen und über das mir entgegengebrachte Vertrauen.“ Vor ihrem Engagement bei Radio 105 war Corinne Wacker bei Radio Argovia hauptsächlich in der Morgenshow zu hören. Von 2001 bis 2008 war sie Moderatorin und stellvertretende Musikchefin bei Radio Top in Winterthur. Moderationsleiter bleibt weiterhin der 25jährige Jan Müller, der bereits seit 2006 beim Jugendsender arbeitet.

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Peter Scheurer wird neuer Programmleiter von Capital FM

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Peter Scheurer übernimmt spätestens auf Anfang Dezember 2010 die Programmleitung des Berner Hauptstadtradios Capital FM. Der 42-Jährige ist seit 1992 für Radio 32 in Solothurn tätig und über­nahm 1998 die Funktion des Geschäfts- und Programmleiters. Neben seinem Engagement bei Radio 32 arbeitete Peter Scheurer von 1995 bis 1997 in verschiedenen Funktionen für TeleBärn, unter ande­rem als Moderator und Redaktor. Peter Scheurer ist Vorstandsmit­glied des Verbandes Schwei­zer Privatradios sowie Mitglied des Stiftungsrats des Medienausbildungszentrums MAZ.

Peter Scheurer folgt auf Nik Eugster, der Capital FM Ende Juli 2010 verlassen wird und zum Konkurenten Engery Bern wechselt. Bis zum Stellenantritt von Peter Scheurer übernimmt Moderationsleiter Philip Sommerhalder ad interim die Programmleitung von Capital FM. Ab Dezember 2010 bilden Peter Scheurer, als Programmleiter Capital FM, Patrick Teuscher, als Programmleiter TeleBärn und Sandro Bürgi, als Leiter Werbemarkt AV-Medien, das Führungsgremium der audio-visuellen Medien von Espace Media.

 

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Radiotour 2010: Swissness in Südafrika

medien overview

Vom 7. Juni bis zum Fussball-WM-Eröffnungsspiel am 11. Juni 2010 senden Schweizer Radio DRS 1, RSR La Première, RSI Rete Uno und Radio Rumantsch live aus Vanderbijlpark, dem WM-Quartier der Schweizer Nationalmannschaft. Damit stimmen die vier ersten Radioprogramme der SRG SSR idée suisse gemeinsam mit Swissinfo die Schweiz auf das WM-Land Südafrika ein.

Die diesjährige Radiotour trägt den Titel «RadioSüdafrika. RadioSuissafrica. RadioSudafrica. RadioSidafrica». Erstmals daran beteiligt ist Swissinfo: Die Multi-mediaplattform der SRG SSR publiziert ergänzend ein Online-Dossier mit facet-tenreichen Text- und Bildbeiträgen.

Durch die Schweizer Brille
Im Zentrum aller Beiträge steht die Swissness, dargestellt in Form von Schweizer Unternehmen, Organisationen und Personen, die sich in der Republik Südafrika niedergelassen haben und dort in unterschiedlichster Art und Weise tätig sind. Zur Sprache kommen
Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, Tourismus, Gesellschaft, Kultur und Politik sowie Rühmliches und Unrühmliches wie zum Beispiel die zweifelhafte Rolle der Schweiz während der Apartheid. In Südafrika leben heute über 9000 Schweizerinnen und Schweizer. DRS 1, La Première, Rete Uno, Radio Rumantsch und Swissinfo zeichnen aus Schweizer Sicht in spannenden Interviews mit Gästen im Studio vor Ort sowie mit Porträts und Reportagen eine Skizze des Fussball-WM-Landes, das aufgrund seiner Vielfalt auch als Regenbogennation bezeichnet wird.

Vielfalt dank Kooperation
Im Rahmen des 10. interregionalen Projekts wurde wiederum eine gemeinsame, mehrsprachige Redaktion gebildet. Dies wird einerseits in den kulturell reichhaltigen Radiotour-Sendungen hörbar sein, andererseits werden die Redaktoren von den Kontakten und Recherchen ihrer Kolleginnen sowie vom regen Austausch und Wissenstransfer profitieren. Nicht nur das redaktionelle, sondern auch das technische Personal aus allen Landesteilen arbeitet während der Radiotour jeweils Hand in Hand. So werden Synergien bestmöglich genutzt und Mittel optimal eingesetzt.

Detaillierte Projektinformation: www.radiotour.ch

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Radio Kantipark: feiert am 5. Mai seinen Geburtstag!

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Louisa Goldmann Leiterin Radio Kantipark

Heute vor zwei Jahren, am “füfte füfte füfi füf”, ging Kantipark.ch zum ersten Mal über den Äther. Das 30-köpfige Team um Xenia Artho und Louisia Goldmann lässt sich die Möglichkeit, ihr Radio gebührend zu feiern, nicht nehmen und hegt verrückte Pläne aus: Am Jubiläumstag sitzen die Moderatorinnen und Moderatoren zwischen 7.00 Uhr und 21.00 Uhr vor dem Mikrofon und lassen den Hörer selbst Teil der Party werden. Mit guter Musik, lustigen Sendungen und Archivaufnahmen aus den letzten Jahren sorgt Kantipark.ch für gute Stimmung.

Doch damit nicht genug. Ganz nach dem Motto “Das Auge hört mit” will das Kantipark.ch-Team auch für einen Augenschmaus sorgen. Xenia Artho, die 15-jährige Leiterin des Jugendradios, erklärt: “Alle Moderatorinnen und Moderatoren färben sich die Haare grün oder tragen Perücken. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler aus ihrem Schulalltag holen und mit dem Radiofieber anstecken. Dazu gehört auch, dass unsere Sendungen im Mensabereich der Schule übertragen werden.” Wer nicht die Kanti am Burggraben St. Gallen besucht, verpasst die Kantipark.ch-Grünschöpfe trotzdem nicht. Die Moderatorinnen und Moderatoren können in der Studiokamera beobachtet werden.

Im Rahmen ihrer Maturitätsarbeit gründeten Felix Unholz und Jonas Vollmer vor zwei Jahren das erste Schülerradio der Schweiz. Heute behauptet sich das Radio der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen mit guten Sendungen, starker Hörerbindung und einem frischen Webauftritt.

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Grosse Plattenfirmen lassen Radiostationen für CD’s zahlen!

unikom

«Vor rund einem Monat haben die grossen Schweizer Musik-Labels die Zusammenarbeit mit den alternativen Radiostationen faktisch beendet», schrieben die im Verein UNIKOM zusammengeschlossenen Sender am Dienstag in einem Communiqué. Allein in der Deutschschweiz erreichen sie eine halbe Million Hörerinnen und Hörern – dies sei ein substantielles Publikum.

Nachdem sie sich geweigert hätten, das Music Promotion Network MPN zu nutzen, würden sie von den vier Majors weder mit Musik noch mit Informationen beliefert, und auch Interviews mit Künstlern der jeweiligen Firmen seien nicht mehr möglich, hiess es weiter.

Der Medienzugang auf MPN sei gratis, erklärte das Unternehmen gegenüber der SDA. «Die technische Anbindung an Radiostationen» allerdings verursache Kosten, unter anderem wegen der notwendigen sicheren Leitungen und der Qualitätssicherung.

Dem widerspricht Oliver Miescher von Kanal K: Die Radios beziehen von vielen kleineren Labels gratis Musik in Form von digitalen Downloads in hoher Qualität.

Keiner verdient

Wie hoch der Beitrag für MPN ist, war vorerst nicht zu erfahren, da der zuständige Geschäftsführer Chris Wepfer in den Ferien weilt. Auf über 3000 Franken jährlich schätzt ihn Miescher. Ein Klacks für einen kommerziellen Sender, aber für kleine Radios wie Lora in Zürich, Rabe in Bern oder das Sehbehindertenradio Blindpower ein Betrag, der «das Budget sprengt oder erheblich belastet».

Die Labels verdienen laut EMI-Promotionschef Carlo Pozzi an MPN «nichts, im Gegenteil». Die Labels hätten eine erhebliche Summe für die Entwicklung und Implementierung von MPN aufgewendet. Ausserdem koste der Upload eines Beitrags 100 bis 130 Franken, «mehr also als die Versandgebühren für CDs an alle Schweizer Radios».

Die Plattenfirmen betrachten deshalb die sogenannte Bemusterungs- Plattform als Service für die Radios, nicht als Ausbeutung.

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12. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen

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Der 12. Medienpreis Aargau/Solothurn mit einer Preissumme von insgesamt 12’000 Franken geht an die Zeitungsjournalistin Sabine Altorfer von der Aargauer Zeitung, den Redaktionsleiter von Radio 32 Marco Jaggi und an die Fernsehjournalisten Hanspeter Bäni und Nicole Vögele vom Schweizer Fernsehen.

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wurde zum 12. Mal ausgerichtet. Der Präsident des Medienvereins Aargau/Solothurn, Peter Scheurer, freute sich über 170 Gäste im Stadttheater Olten. Alex Hürzeler, Regierungsrat des Kantons Aargau, sprach ein Grusswort im Namen der Regierungen der Kantone Aargau und Solothurn aus.

Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Josefa Haas (Print), Nicole Aeby (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus insgesamt 100 eingereichten Beiträgen je eine Preisträgerin oder einen
Preisträger.

In der Kategorie Foto wurde zum ersten Mal ein Preis ausgeschrieben, jedoch nicht verliehen. Fachjuryleiterin Nicole Aeby begründete den Entscheid wie folgt: „Die Qualität der Eingaben konnte die Jury noch nicht vollends überzeugen. Die Bilder konnten sich dem Vorwurf der Beliebigkeit nicht ganz entziehen.“

In der Sparte Print heisst die Siegerin Sabine Altorfer, Journalistin der Aargauer Zeitung. Sie wurde für ihre Beitragsserie „Leuchttürme“ ausgezeichnet. Fachjuryleiterin Josefa Hass zum Juryentscheid: „Die umfassende Kulturberichterstattung gestaltet die Kulturlandschaft mit.

Indem Kulturereignisse nicht nur feuilletonistisch dargestellt, sondern auch Hintergründe aufgezeigt werden, findet hier Kulturjournalismus mit Profil statt.“

Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Marco Jaggi, Journalist bei Radio 32. Er wurde für seinen Beitrag „Die letzte Fahrt der Sesselbahn Weissenstein“ ausgezeichnet. Die Radiojury unter der Leitung von Vinzenz Wyss begründet ihren Entscheid wie folgt: „Marco Jaggi inszeniert in seiner klangfarbigen Reportage zur letzten Fahrt der Sesselbahn zum Solothurner Weissenstein radiophon gelungen ein an sich unspektakuläres Ereignis zu einem Stück Heimatgeschichte von mindestens drei Generationen und reproduziert damit regionale Identität. Das ist Regionalradio.”

In der Kategorie TV entschied sich die Jury zwei Beiträge auszuzeichnen, eine Reportage und einen Kurzbeitrag. Hanspeter Bäni, Journalist des Schweizer Fernsehens, Abteilung „Reporter“, beeindruckte die Jury mit dem Beitrag „Pflegen bis zum Tod“. Fachjuryleiter Toni Zwyssig zum Entscheid der TV-Jury: „Bäni ist ein intimer Film gelungen, der ganz nah ran geht, ohne aber je
indiskret oder gar verletzend zu werden und gewährt so ungewöhnliche Einblicke in eine tabuisierte Welt demenzkranker Menschen.“

Die zweite Preisträgerin in der Sparte TV heisst Nicole Vögele. Die Journalistin des Nachrichtenmagazins „10vor10“ holt sich die Auszeichnung mit dem Kurzbeitrag „Breakdancer“. Toni Zwyssig zu diesem Juryentscheid: „Der Beitrag besticht durch einen ungewöhnlich originellen und dem Thema adäquaten Gestaltungswillen und zeigt, wie junge Menschen sich trotz unterschiedlichsten kulturellen und beruflichen Hintergründen einer Freizeittätigkeit widmen, die man gerne mit dem Stempel „Subkultur“ versieht.“

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesen Kantonen ansässigen Medienunternehmen (Presse, Radio und Fernsehen) und durch die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der
journalistischen Qualität in der regionalen Berichterstattung.

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Radio 24: Startet Rockkanal

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Nachdem Radio 105 und Radio Energy seit langem breitabgestützte Webradios betreiben, ist jetzt auch Radio 24 auf den Geschmack gekommen. Als erstes wurde ein Rock-Kanal aufgeschaltet, weitere sollen folgen.

Die Zukunft wird bei Radio 24 rockiger. So wird das Musikprogramm neu ausgerichtet und die Rockmusik stärker gewichtet, vor allem der Classic Rock der 80er-Jahre. Von Bruce Springsteen über die Rolling Stones bis zu den Eagles kommen Radio 24 Hörer fortan vermehrt in den Genuss von den ganz grossen Hits der Rockgeschichte. „Rock hat einen unglaublichen Aufwind. Stücke, die früher zu hart oder zu laut waren, werden jetzt am Radio gespielt“, sagt Karin Müller, Chefredakteurin von Radio 24.

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MedienNews
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