Archiv für die Kategorie „Printmedien“
Nachrichten aus dem Prättigau
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Die «Davoser Zeitung» und die «Klosterser Zeitung» erhalten eine Schwester. Ab dieser Woche
erscheint neu die «Prättigauer Post» als Wochenzeitung für das Prättigau ausserhalb von Klosters.
Die «Prättigauer Post» ist weitgehend mit der «Klosterser Zeitung» identisch, enthält aber nebst
dem andern Kopf auch zusätzliche Textseiten mit Berichten aus den Prättigauer Gemeinden.
Wenn auf der ganzen Welt nur noch vom Zeitungssterben gesprochen wird und die ganze Zukunft
dem Internet, dem iPhone oder iPad, gehören soll, dann können wir dieser allgemeinen Meinung
nicht tatenlos zusehen und müssen etwas dagegen unternehmen!
Wir arbeiten auch «Online», sind aber der Auffassung, dass auch die Lokalzeitung ihren Platz
behält. Das Zeitungssterben ist so wahr wie das Waldsterben, das vor zirka 20 Jahren
vorausgesagt wurde, aber nie eingetroffen ist.
Vor knapp 130 Jahren wurde die Davoser Zeitung gegründet, seit 1963 gibt es die Klosterser
Zeitung, die von Johannes Haltiner gegründet und herausgegeben wurde, und selbst im Jahr 2010
glauben wir, dass Einheimische wie Gäste auch über das lokale Geschehen im Prättigau informiert
werden möchten.
Wir sind der Meinung, dass dieses Bedürfnis nur eine Lokalzeitung befriedigen kann. Mit Themen
und Artikel über das Tal, recherchiert und geschrieben von Leuten aus dem Tal kann der
elektronischen Medienwelt wohl noch etwas getrotzt werden.
Heute erscheint die erste Ausgabe der «Prättigauer Post», welche dann wöchentlich jeweils am
Freitag in über Wissenswertes aus dem Tal berichten wird.
12. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen
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Der 12. Medienpreis Aargau/Solothurn mit einer Preissumme von insgesamt 12’000 Franken geht an die Zeitungsjournalistin Sabine Altorfer von der Aargauer Zeitung, den Redaktionsleiter von Radio 32 Marco Jaggi und an die Fernsehjournalisten Hanspeter Bäni und Nicole Vögele vom Schweizer Fernsehen.
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wurde zum 12. Mal ausgerichtet. Der Präsident des Medienvereins Aargau/Solothurn, Peter Scheurer, freute sich über 170 Gäste im Stadttheater Olten. Alex Hürzeler, Regierungsrat des Kantons Aargau, sprach ein Grusswort im Namen der Regierungen der Kantone Aargau und Solothurn aus.
Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Josefa Haas (Print), Nicole Aeby (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus insgesamt 100 eingereichten Beiträgen je eine Preisträgerin oder einen
Preisträger.
In der Kategorie Foto wurde zum ersten Mal ein Preis ausgeschrieben, jedoch nicht verliehen. Fachjuryleiterin Nicole Aeby begründete den Entscheid wie folgt: „Die Qualität der Eingaben konnte die Jury noch nicht vollends überzeugen. Die Bilder konnten sich dem Vorwurf der Beliebigkeit nicht ganz entziehen.“
In der Sparte Print heisst die Siegerin Sabine Altorfer, Journalistin der Aargauer Zeitung. Sie wurde für ihre Beitragsserie „Leuchttürme“ ausgezeichnet. Fachjuryleiterin Josefa Hass zum Juryentscheid: „Die umfassende Kulturberichterstattung gestaltet die Kulturlandschaft mit.
Indem Kulturereignisse nicht nur feuilletonistisch dargestellt, sondern auch Hintergründe aufgezeigt werden, findet hier Kulturjournalismus mit Profil statt.“
Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Marco Jaggi, Journalist bei Radio 32. Er wurde für seinen Beitrag „Die letzte Fahrt der Sesselbahn Weissenstein“ ausgezeichnet. Die Radiojury unter der Leitung von Vinzenz Wyss begründet ihren Entscheid wie folgt: „Marco Jaggi inszeniert in seiner klangfarbigen Reportage zur letzten Fahrt der Sesselbahn zum Solothurner Weissenstein radiophon gelungen ein an sich unspektakuläres Ereignis zu einem Stück Heimatgeschichte von mindestens drei Generationen und reproduziert damit regionale Identität. Das ist Regionalradio.”
In der Kategorie TV entschied sich die Jury zwei Beiträge auszuzeichnen, eine Reportage und einen Kurzbeitrag. Hanspeter Bäni, Journalist des Schweizer Fernsehens, Abteilung „Reporter“, beeindruckte die Jury mit dem Beitrag „Pflegen bis zum Tod“. Fachjuryleiter Toni Zwyssig zum Entscheid der TV-Jury: „Bäni ist ein intimer Film gelungen, der ganz nah ran geht, ohne aber je
indiskret oder gar verletzend zu werden und gewährt so ungewöhnliche Einblicke in eine tabuisierte Welt demenzkranker Menschen.“
Die zweite Preisträgerin in der Sparte TV heisst Nicole Vögele. Die Journalistin des Nachrichtenmagazins „10vor10“ holt sich die Auszeichnung mit dem Kurzbeitrag „Breakdancer“. Toni Zwyssig zu diesem Juryentscheid: „Der Beitrag besticht durch einen ungewöhnlich originellen und dem Thema adäquaten Gestaltungswillen und zeigt, wie junge Menschen sich trotz unterschiedlichsten kulturellen und beruflichen Hintergründen einer Freizeittätigkeit widmen, die man gerne mit dem Stempel „Subkultur“ versieht.“
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesen Kantonen ansässigen Medienunternehmen (Presse, Radio und Fernsehen) und durch die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der
journalistischen Qualität in der regionalen Berichterstattung.
Wer ist Sabine W? Oder wie sich die Medien selber decken!
![logo sz htz mit url[1]](http://www.o-ton.ch/wp-content/uploads/2010/04/logo_sz_htz_mit_url1.gif)
Seit einiger Zeit sitzt der schweizer Meterologe Jörg Kachelmann in Untersuchungshaft. Dies weil Sabine W. den Moderator angezeigt hat. Sabine W. solle von ihrem langjährigen Partner Kachelmann vor seiner Abreise nach Vancouver vergewaltigt worden sein.
Sabine W. deren Name nur der Redaktion der Schwetzinger Zeitung bekannt sein soll. Trotzdem wissen wir, dass sie eine Radiomoderatorin ist und 37 Jahre alt sein soll. Spannend ist ja schon, dass sich diese öffentliche nicht öffentlich Frau zwar den offentlich Jörg Kachelmann anklagt, selber aber scheinbar mit allen Mitteln versucht Inkognito zu bleiben.
Wie sonst kann man sich das vorstellen, dass die grössten Redaktionen in Europa, darunter ARD, RTL, SAT1, Bild und Blick, zwar in Schwetzingen vor Ort sind, aber nicht einmal eine Person auftreiben können, die Moderatorin kennt und den Namen rausrückt. Kein Schwetziger ist beim Angebot einiger 100 Euro etwas zu sagen schwach geworden?
Schützt sich die Branche in diesem Fall etwa selber? Haben die Journalisten bereits Informationen, die besser nicht veröffentlicht werden, im eigenen Interesse?
Bild Zeitung: In 3D

Axel Springer will demnächst eine dreidimensionale Ausgabe der ‘Bild’-Zeitung auf den Markt bringen. Das bestätigte eine Verlagssprecherin gegenüber dem Hamburger Medienmagazin new business . Dabei handele es sich zunächst um eine einmalige Aktion.
Die Ausgabe werde komplett in 3D gestaltet und könne mit einer im Handel kostenlos erhältlichen 3D-Brille gelesen werden. Alle redaktionellen Beiträge, Fotos und Anzeigen sind damit dreidimensional zu sehen. Den Erscheinungstermin nannte die Sprecherin noch nicht.
Ringier: geht in Osteuropa mit Springer zusammen

Die Ringier AG, Zürich, und die Axel Springer AG, Berlin, bündeln
ihre Auslandsaktivitäten in Osteuropa und gründen eine neue
Gesellschaft, an der beide Unternehmen zu je 50 Prozent beteiligt
sind. Axel Springer bringt das Geschäft seiner Tochtergesellschaften
in Polen, Tschechien und Ungarn in das Gemeinschaftsunternehmen ein,
Ringier das Geschäft in Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.
Damit bauen die beiden Unternehmen ihre starke Position mit mehr als
100 Printtiteln und über 70 Online-Angeboten auf diesen
Wachstumsmärkten noch einmal deutlich aus. Das gemeinsame Unternehmen mit Sitz in Zürich wird mit einem Umsatz auf Pro-forma-Basis 2009 von rund CHF 601 Mio. und einem EBITDA von CHF 89 Mio. zu einem der größten in Osteuropa tätigen
Medienunternehmen. Es wird rund 4.800 Mitarbeiter beschäftigen und
mit seinem umfassenden Portfolio zum klaren Marktführer in der
Gesamtregion bei den Boulevardzeitungen sowie zu einem der grössten
Zeitschriftenanbieter. Die Gesellschafter beabsichtigen zudem, das
gemeinsame Unternehmen in drei bis fünf Jahren an die Börse zu
bringen.
.ch hat kein Investor gefunden!
![teampunktch def[1]](http://www.o-ton.ch/wp-content/uploads/2009/05/teampunktch-def1.jpg)
«pimp.ch», die basisdemokratische Rettungsaktion der Belegschaft von ".ch" zur Rettung des Pendlerblattes ist am Ende. Die gesetzlich vorgesehenen zwei Wochen sind verstrichen, unsere Visionen zwar geblieben, die Illusionen zum Überleben von «.ch» aber verschwunden.
Der Bund: gerettet
![bund transparent[1]](http://www.o-ton.ch/wp-content/uploads/2009/05/bund-transparent1.jpg)
Ab Herbst 2009 wird die traditionsreiche Tageszeitung Der Bund eng mit dem Tages-Anzeiger zusammenarbeiten. Ziel der Zusammenarbeit zwischen Bund und Tages-Anzeiger ist es, der anspruchsvollen Leserschaft der beiden Titel einen gemeinsam erarbeiteten Mantel mit einer ausgebauten Berichterstattung über nationale und internationale Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft anzubieten.







