FM1: Neues Ostschweizer Radio auf Sendung

Seit Mittwochmorgen ist der neue Ostschweizer Privatsender Radio FM1 auf Sendung. FM1, mit einem Stier im Logo, ist aus dem Zusammenschluss von Radio aktuell (St. Gallen) und Radio Ri (Buchs SG) entstanden. Der Sender beschäftigt in den beiden Studios in St. Gallen und Buchs knapp 30 Mitarbeiter. Das Programm setzt neben lokaler und regionaler Information auf einen neuen Musikmix, der exakt auf den Geschmack des Publikums in der Ostschweiz abgestimmt sein soll, wie die Verantwortlichen erklärten.

Geschäftsleiter André Moesch und Programmchef Martin Oesch stellten die neuen Studios in St. Gallen vor. FM1 arbeitet dort mit Tele Ostschweiz (TVO) zusammen — unter anderem mit einem gemeinsamen News-Desk der beiden Redaktionen. Zwei Millionen Franken wurden in die Technik für FM1 investiert. Anlass zur Fusion von Radio aktuell und Radio Ri zu FM1 gab die Neukonzessionierung der Schweizer Privatradios. FM1 ist, wie seine beiden Vorgänger, zu 100 Prozent werbefinanziert und erhält keine Gebührengelder.

Die beiden FM1-Studios in St. Gallen und Buchs sind über eine Richtstrahlverbindung via Hohen Kasten vernetzt. Alle Sendungen oder Teile davon können an beiden Standorten produziert und ausgestrahlt werden. Zwei Millionen Franken wurden laut Moesch in Studios und Technik investiert. FM1 wird über 23 UKW-Sender und 12 spezielle Tunnel-Sender verbreitet. Weitere fünf UKW-Sender sind in Planung, um “Sendelöcher” im Appenzellerland zu schliessen und neu die Region Rapperswil-Jona abzudecken. Daneben ist FM1 auch über Kabel und Internet zu empfangen.

Täglich von 12 bis 14 Uhr und von 16 bis 19 Uhr werden lokale Fensterprogramme ausgestrahlt, die vor Ort in St. Gallen und Buchs produziert werden. Der Sender erreicht in den Kantonen St. Gallen, beiden Appenzell, im Oberthurgau, im Rheintal und im Fürstentum Liechtenstein täglich rund 150’000 Hörerinnen und Hörer.

Im kommenden Juli soll zusätzlich zu FM1 ein zweites Programm “FM1 Melody” gestartet werden. Das Programm, das nur über Kabel und Internet zu hören sein wird, umfasst Oldies, Schlager, Volksmusik und bisherige Spezialsendungen von Radio Ri, die im Konzept von FM1 keinen Platz mehr haben. (sda)


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