12. Medienpreis Aargau/Solothurn verliehen
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Der 12. Medienpreis Aargau/Solothurn mit einer Preissumme von insgesamt 12’000 Franken geht an die Zeitungsjournalistin Sabine Altorfer von der Aargauer Zeitung, den Redaktionsleiter von Radio 32 Marco Jaggi und an die Fernsehjournalisten Hanspeter Bäni und Nicole Vögele vom Schweizer Fernsehen.
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wurde zum 12. Mal ausgerichtet. Der Präsident des Medienvereins Aargau/Solothurn, Peter Scheurer, freute sich über 170 Gäste im Stadttheater Olten. Alex Hürzeler, Regierungsrat des Kantons Aargau, sprach ein Grusswort im Namen der Regierungen der Kantone Aargau und Solothurn aus.
Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Josefa Haas (Print), Nicole Aeby (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus insgesamt 100 eingereichten Beiträgen je eine Preisträgerin oder einen
Preisträger.
In der Kategorie Foto wurde zum ersten Mal ein Preis ausgeschrieben, jedoch nicht verliehen. Fachjuryleiterin Nicole Aeby begründete den Entscheid wie folgt: „Die Qualität der Eingaben konnte die Jury noch nicht vollends überzeugen. Die Bilder konnten sich dem Vorwurf der Beliebigkeit nicht ganz entziehen.“
In der Sparte Print heisst die Siegerin Sabine Altorfer, Journalistin der Aargauer Zeitung. Sie wurde für ihre Beitragsserie „Leuchttürme“ ausgezeichnet. Fachjuryleiterin Josefa Hass zum Juryentscheid: „Die umfassende Kulturberichterstattung gestaltet die Kulturlandschaft mit.
Indem Kulturereignisse nicht nur feuilletonistisch dargestellt, sondern auch Hintergründe aufgezeigt werden, findet hier Kulturjournalismus mit Profil statt.“
Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Marco Jaggi, Journalist bei Radio 32. Er wurde für seinen Beitrag „Die letzte Fahrt der Sesselbahn Weissenstein“ ausgezeichnet. Die Radiojury unter der Leitung von Vinzenz Wyss begründet ihren Entscheid wie folgt: „Marco Jaggi inszeniert in seiner klangfarbigen Reportage zur letzten Fahrt der Sesselbahn zum Solothurner Weissenstein radiophon gelungen ein an sich unspektakuläres Ereignis zu einem Stück Heimatgeschichte von mindestens drei Generationen und reproduziert damit regionale Identität. Das ist Regionalradio.”
In der Kategorie TV entschied sich die Jury zwei Beiträge auszuzeichnen, eine Reportage und einen Kurzbeitrag. Hanspeter Bäni, Journalist des Schweizer Fernsehens, Abteilung „Reporter“, beeindruckte die Jury mit dem Beitrag „Pflegen bis zum Tod“. Fachjuryleiter Toni Zwyssig zum Entscheid der TV-Jury: „Bäni ist ein intimer Film gelungen, der ganz nah ran geht, ohne aber je
indiskret oder gar verletzend zu werden und gewährt so ungewöhnliche Einblicke in eine tabuisierte Welt demenzkranker Menschen.“
Die zweite Preisträgerin in der Sparte TV heisst Nicole Vögele. Die Journalistin des Nachrichtenmagazins „10vor10“ holt sich die Auszeichnung mit dem Kurzbeitrag „Breakdancer“. Toni Zwyssig zu diesem Juryentscheid: „Der Beitrag besticht durch einen ungewöhnlich originellen und dem Thema adäquaten Gestaltungswillen und zeigt, wie junge Menschen sich trotz unterschiedlichsten kulturellen und beruflichen Hintergründen einer Freizeittätigkeit widmen, die man gerne mit dem Stempel „Subkultur“ versieht.“
Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in diesen Kantonen ansässigen Medienunternehmen (Presse, Radio und Fernsehen) und durch die Kantonsregierungen Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der
journalistischen Qualität in der regionalen Berichterstattung.
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