Datenschützer will Google Street View vom Netz nehmen
![google street view[1]](http://www.o-ton.ch/wp-content/uploads/2009/08/google-street-view1.jpg)
(Bild: techblog.com)
Wie in der Presse zu lesen war, will der Datenschützer Hanspeter Thür Street View den neuen Dienst von Google mittels eines richterlichen Beschluss abschalten lassen. Die Verwischung von Autonummern und Köpfen sei nicht vollständig erfolgt.
Doch was spricht den eigentlich dagegen, wenn Personen und Autonummern in einer Applikation wie Street View zu sehen sind? Den Kopf kennen auch nur Personen, diese Person kennen.
Da liegt wohl der Verdacht Nahe, dass nur ganz wenige Leute Angst haben, dass Sie beim Verlassen eines “Etablisements” oder beim “Pinkeln an der Strasse” aufgenommen wurden. Was aber wäre denn, wenn ein Reporter einer Zeitung diese Aufnahmen gemacht hätte und diese in der Zeitung oder online veröffentlicht hätte?
Warum ist es denn aber erlaubt in der Tagesschau Bilder von Menschenmengen zu zeigen? Muss künftig an der Streetparade bei einer TV-Live-Übertragung auch geschaut werden, dass die Köpfe abgedeckt sind?
Der Bloger Andi Jacomet stellt in seinem Blog berechtigte Fragen, zu diesem Thema. Lesen Sie was er denkt: http://blog.jacomet.ch/?p=3474
2 Kommentare zu „Datenschützer will Google Street View vom Netz nehmen“
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[...] Wie gut, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe. jacomet.ch, steinis.ch, zdwonline.de, o-ton.ch E-Story [...]
Ist doch allerhand! Da bin kürzlich durch die Bahnhofstrasse gelaufen und habe jemanden
gesehen, den ich kenne. Schlimm! Werde ich jetzt dafür bestraft? Habe nämlich vergessen die AbdeckBrille aufzusetzen, um die Umgebung unkenntlich zu machen.
Totaler Verhältnisblödsinn, wenn der Datenschützer glaubt verbieten zu müssen, wie wir
unsere Umgebung wahrnehmen. Derjenige, der sich nicht wahrnehmen lassen will, soll
sich doch zuhause im Schrank verstecken. Ja nicht einkaufen gehen, oder sich sonstwie
in die Oeffentlichkeit wagen. Dies gilt nicht nur für denjenigen, der zufällig an einem SexShop vorbeiläuft. Ja nicht gesehen werden – dann eben zuhause bleiben. Punkt.
Ja, lieber Datenschutzbeauftragter, wo sind wir denn eigentlich??? Datenschutz in Ehren,
aber Versteckespielen? Wir leben nicht im Schliessfach, und auch nicht auf dem Mond!!!