Zwischenbilanz bei «3+»: James Bond statt Topmodel und Supernanny
Seit knapp einem halben Jahr ist der neue Schweizer Fernsehsender «3+» auf Sendung, Zeit für eine Zwischenbilanz. Diese zieht das Fernsehmagazin «TV-Star» und kommt zum Schluss: «3+» hat zwar beim Sendestart viele neue Formate wie «Supernanny» und «Switzerland’s Next Topmodel» angekündet, bisher sah man beim neuen Privatsender aber vor allem alte James Bond-Filme und alte Folgen von «C.S.I.», eine wenig beachtete «Superstar»-Show und stundenlange Telefon-Gameshows. «3+»-Chef Dominik Kaiser erklärt im Interview mit «TV-Star», wann mit den neuen Formaten zu rechnen ist: «’Supermodel’ wird noch im Frühling starten.
Für das Wissensmagazin und das Autoformat bereiten wir gerade die Pilotsendungen vor. Bei ‘Supernanny’ und der Kochsendung arbeiten wir noch am Konzept». Ausserdem verhandle der Sender noch mit Produktionsfirmen. Auf das Thema Einschaltquoten angesprochen, erklärte «3+»-Chef Kaiser, der Sender habe sehr gute Quoten. Täglich wurden etwa 500’000 Personen einschalten und zwischen 20 und 22.30 Uhr habe der Sender 2,6 Prozent Marktanteil. Diese will man unter anderem auch mit der Wiedereinführung der Fernsehansager halten und steigern. Der Sender wird in diesen Tagen damit starten, das Hauptabendprogramm von Promis vorstellen zu lassen. Der Anfang macht der Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal, danach werden die Ex-Turmspringerin Jacqueline Schneider und Komiker Beat Schlatter folgen. Ausserdem will «3+» zum ersten Mal die Schweizer Preisverleihung «Prix Walo» live übertragen. Am 22. April aus dem Casino Kursaal Interlaken. Die Liste der Nominierten wird am 15. Februar veröffentlicht werden (www.tvstar.ch, www.3plus.tv)
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