ESC 2017 bei SRF mit neuen Regeln

BildAb dem 26. September sind die Musikerinnen und Musiker eingeladen, ihre Songs via Anmeldeformular auf dieser Website einzureichen. Nach Anmeldeschluss am 24. Oktober 2016, bewertet eine rund 20-köpfige Jury die eingereichten Songs. Die Songs sind nicht öffentlich zugänglich. Insgesamt werden voraussichtlich 20 Kandidaten für alle Sprachregionen (SRF, RSI, RTS, RTR) ermittelt, welche eine Runde weiter sind und am Live-Check teilnehmen können. Die Jury setzt sich aus Musik-Experten zusammen: Produzenten, Personen aus der Musikindustrie, Musiker, Journalisten. Die Namen werden im Vorfeld bekanntgegeben.

In der zweiten Phase am Live-Check werden die voraussichtlich 20 von der Jury am besten gewerteten Songs präsentiert. Dabei müssen die Interpreten ihre Live-Kompetenz, die gesangliche Qualität sowie die Bühnenpräsenz, den Jury-Mitgliedern unter Beweis stellen. Die voraussichtlich acht am besten bewerteten Darbietungen qualifizieren sich für die Teilnahme an der nationalen Livesendung vom 5. Februar 2017 in Zürich. Am Schluss entscheidet einzig das Fernsehpublikum via Televoting, wer die Schweiz 2017 am «Eurovision Song Contest» in der Ukraine vertreten soll.

Neu wird eine rund 20-köpfige Jury die eingereichten Songs bewerten. Die Plattform ist nicht mehr öffentlich einsehbar.Die Quotenregelung pro Sprachregion ist aufgehoben. Neu spielt es also keine Rolle mehr, aus welchem Landesteil ein Song eingereicht wird. Die Jury setzt sich aus Musik-Experten zusammen: Produzenten, Personen aus der Musikindustrie, Musiker, Journalisten. Die Namen werden im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Bewerbungen müssen zwingend einen Schweizer Bezug haben. Interpret, Komponist oder Texter (mindestens eine Person) müssen einen Schweizer Pass besitzen oder in der Schweiz wohnhaft sein. Die voraussichtlich 20 höchstbewerteten Songs werden von den Interpreten der Jury beim Live-Check am 4. Dezember 2016 präsentiert. Die Jury trifft eine Auswahl von voraussichtlich acht Acts. Diese zeigen ihr Können am 5. Februar 2017 in der Liveshow. Via Televoting entscheiden einzig die Zuschauerinnen und Zuschauer, wer die Schweiz 2017 am ESC vertreten soll.
Die Entscheidungsshow ist neu an einem Sonntag, auf SRF zwei zu sehen. (rom)

SRF: Drehstart 5. Staffel der Bestatter

BildNach dem grossen Erfolg der vierten Staffel entstehen nun sechs neue Folgen in und um Aarau. Vom 6. Juni bis zum 20. September 2016 dreht die beauftragte Produktionsfirma snakefilm GmbH die neuen Geschichten rund um den Bestatter auf Verbrecherjagd. Regie führen Tom Gerber und Katalin Gödrös. Das Autorenteam besteht aus Dominik Bernet, Claudia Pütz, Simone Schmid und Mats Frey.

Für die Rolle von Lucs Widersacher Sebastian konnte Roeland Wiesnekker (Bild neben Mike Müller) gewonnen werden. Zudem sind in der kommenden Staffel unter anderem Tonia Maria Zindel, Ralph Gassmann, Judith Hofmann, Sarah Hostettler und Sabina Schneebeli mit von der Partie.

Verschiedener könnten die Fälle nicht sein, mit denen sich Luc Conrad (Mike Müller) in der fünften Staffel von «Der Bestatter» beschäftigt. Der Tod eines Clowns führt ihn, Doerig (Samuel Streiff) und Anna-Maria (Barbara Terpoorten) in die skurrile Welt eines Varietés, in der jeder jeden bekämpft. Auch ein aus dem Fenster gestürzter Boxchampion macht der Kapo zu schaffen – offenbar war das Opfer in dubiose Finanzgeschäfte verstrickt. Und als in einem Brockenhaus inmitten von altem Gerümpel eine mumifizierte Leiche auftaucht, wird gar Fabio (Reto Stalder) zum unfreiwilligen Ermittler.

Am meisten beschäftigt Luc jedoch ein komplexes Rätsel rund um das berühmte Albert-Anker-Gemälde «Kinderbegräbnis». Um den Fall zu lösen, jagt Luc kreuz und quer durch den Kanton Aargau. Ein brillanter Verbrecher zieht dabei die Fäden und die Schlinge um das eigentliche Ziel seines Masterplans immer enger zu: Es ist Luc Conrad höchstpersönlich.

Filme und Serien vermitteln die Werte und das Selbstverständnis eines Landes. SRF produziert eigene Serien, TV- und Dokumentarfilme und schafft an drei festen Sendeplätzen pro Woche Raum für Schweizer Filme. Die Stoffe kommen von Schweizer Autorinnen, es spielen «unsere» Schauspielerinnen und Schauspieler an hiesigen Schauplätzen, es sind heimische Produktionspartner und Techniker am Werk. SRF produziert pro Jahr sechs Fernsehfilme, darunter zwei «Tatort»-Folgen aus Luzern, sowie die Fernsehserie «Der Bestatter». Damit zeigt sich SRF als verlässlicher Partner und Förderer der Schweizer Filmbranche.(rom)

VOX: Xavier Naidoo steigt aus

BildMit einem Alltime-Bestwert startete die neue, dritte Staffel „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ im April dieses Jahres bei VOX. Bis zu 2,96 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren schalteten das Erfolgs-Format ein und bescherten einen starken Marktanteil von 13,7 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen. Nun stehen die letzten drei Folgen der aktuellen Staffel an, aber schon jetzt ist klar: Es wird weitergehen. Im Jahr 2017 wird es eine brandneue Staffel „Sing meinen Song“ geben – mit neuen Künstlern und erstmals seit drei Staffeln ohne Gastgeber Xavier Naidoo. Der Soul-Star steht demnach morgen, am 24. Mai um 20:15 Uhr ein letztes Mal mit seinen Songs im Mittelpunkt von „Sing meinen Song“. Xavier Naidoo sagt dazu: „Schweren Herzens habe ich mich vor wenigen Tagen endgültig dazu entschieden, nicht bei der nächsten Staffel von ‚Sing meinen Song – Das Tauschkonzert‘ teilzunehmen. Es ist an der Zeit, mich wieder neuen Projekten zu widmen. Ich hatte eine tolle Zeit und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Sendung hat mich musikalisch sehr geprägt und immer wieder inspiriert. ‚Sing meinen Song‘ ist viel mehr, als ein einzelner Künstler. Ich bin gespannt auf die neue Staffel im nächsten Jahr und bin mir sicher, dass sie genauso großartig wird, wie die letzten drei Staffeln. Ich danke VOX für das Vertrauen in mich und mein Team und den Glauben an das Format.“

Kai Sturm, VOX-Chefredakteur und Unterhaltungschef:
„Ohne Xaviers Geburtshilfe hätten die Produzenten und wir ‚Sing meinen Song‘ nicht aus der Taufe heben können. Seine Persönlichkeit, seine Leidenschaft, seine Glaubwürdigkeit und seine Stimme haben das Format stark geprägt. Und er hat es auf besondere Art und Weise verstanden, den Künstlern und den Zuschauern eine unvergessliche Zeit zu verschaffen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Es tut uns leid, dass er sich nun entschieden hat, im nächsten Jahr nicht mehr dabei zu sein. Trotzdem freuen wir uns sehr auf die vierte Staffel. Denn zusammen mit Xavier ist es VOX und Talpa Germany gelungen, ‚Sing meinen Song‘ als das erfolgreiche und neuartige Format zu etablieren, das Zuschauer, Kritiker und Musikszene gleichermaßen begeistert. Von daher blicken wir positiv gelassen auf die vierte Staffel – mit neuen herausragenden Künstlern!“
Ein Wiedersehen ist aber bereits geplant: Die Zuschauer können sich schon jetzt auf das Weihnachtskonzert von „Sing meinen Song“ mit Xavier Naidoo freuen. Denn im beliebten Weihnachts-Special wird der Soul-Star auch in diesem Jahr wieder zusammen mit den Künstlern der aktuellen Staffel – mit Nena, Wolfgang Niedecken, The BossHoss, Seven, Samy Deluxe und Annett Louisan – bei VOX auf das Fest der Liebe einstimmen.

SRF berichtet umfassend über das Swiss Economic Forum 2016

BildDie Schweizer Wirtschaft trifft sich am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Juni 2016, in Interlaken am Swiss Economic Forum (SEF). SRF berichtet live vom Geschehen – im Radio, im Fernsehen und online. So empfangen unter anderem Patrizia Laeri und Reto Lipp in «ECO Spezial» wichtige Exponentinnen und Exponenten der Schweizer Wirtschaft. Radio SRF 3 widmet sich mit Philippe Gerber speziell den Jungunternehmern und Radio SRF 4 News ist mit Salvador Atasoy ebenfalls live vor Ort.

Das Konferenzthema des diesjährigen SEF heisst «Agilität – Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels». Hochkarätige Referenten und Experten aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Thesen und Erfahrungen – darunter Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton, Ex-Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann.(rom)

upc cablecom heisst ab heute UPC

BildIm Dezember letzten Jahres kündigte CEO Eric Tveter das Rebranding der Regionalorganisation Österreich/Schweiz an. Heute nimmt das Unternehmen einen grossen Schritt in diese Richtung. CEO Eric Tveter: „Ab heute sind wir nun auch in der Schweiz UPC und treten in beiden Ländern unter demselben Namen auf. Wir verstehen uns als internationales Unternehmen, das für Kundenfokus, guten Service, Innovation, spannendes Entertainment und schnellstes flächendeckendes Internet steht.“

UPC News TV – internationales Konzept in neuem Branding
Zusammen mit der neuen Marke führt UPC in der Schweiz die eigene Infotainment-Sendung UPC News TV ein. Das von Sandra Zotti moderierte Magazin besteht seit neun Jahren in Österreich und wird nun wöchentlich in beiden Ländern ausgestrahlt. In der Schweiz ist die Sendung vorerst auf den Sendern TV25 und StarTV zu sehen. In Österreich wird die Sendung in neuem Konzept und neuem TV-Studio am eigenen UPC Infokanal und den Sendern W24, SIXX Austria, WNTV und Tirol fortgeführt. Online ist UPC News TV ebenso verfügbar.

Das länderübergreifende Magazin zeigt neben der Welt von UPC auch einen abwechslungsreichen Blick auf die nationale und internationale Telekom- und Medienszene, bringt Neuigkeiten aus der Multimediawelt, beleuchtet aktuelle technische Entwicklungen und berichtet von diversen Events. Eric Tveter: „Mit UPC News TV gewähren wir Einblicke in das Unternehmen, die es sonst in dieser Form nicht gibt. Wir zeigen, welche Menschen hinter dem Unternehmen stehen und wie Produkte ihren Weg auf den Markt finden. Berichte zu Events, Filmtipps und Expertengesprächen machen die Sendung noch spannender. Ich freue mich sehr, UPC News TV nun auch in der Schweiz empfangen zu können.“(rom)

Cablecom freut sich – Swisscom weist Vorwürfe der WEKO zurück

BildMit einer Verfügung büsst die Wettbewerbskommission Swisscom und Cinetrade/Teleclub mit einer Sanktion von CHF 71,8 Mio. wegen unzulässigem Verhalten bei der Vermarktung von Sportinhalten über Pay-TV. Swisscom und Cinetrade weisen die Vorwürfe zurück. Sie sind überzeugt, sich beim Vermarkten von Sportinhalten rechtmässig zu verhalten. Im Juli 2015 hatte das WEKO-Sekretariat der WEKO noch beantragt, eine Busse von CHF 143 Mio. auszusprechen. Swisscom und Cinetrade/Teleclub weisen diese Vorwürfe zurück und halten eine Sanktion weiterhin für ungerechtfertigt.

upc cablecom begrüsst den Entscheid der Wettbewerbskommission bezüglich Vermarktung von Sportinhalten im Pay TV. Die Kommission habe somit die von upc cablecom stets vertretene Ansicht bestätigt, wonach Swisscom seit Jahren eine illegale Verbreitungspraxis von Sportprogrammen anwendet und damit einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung unrechtmässig Sportinhalte vorenthält.

Swisscom und die Cinetrade-Gruppe verhalten sich beim Vermarkten von Sportinhalten über Pay-TV rechtmässig, sagt das Unternehmen. Die Übertragungsrechte für Sportinhalte werden wie in anderen Ländern periodisch in einem offenen Verfahren vergeben, an dem sich auch andere Interessenten, beispielsweise Kabelnetzunternehmen, beteiligen können. Die hohen Investitionen, die Swisscom und Cinetrade in den vergangenen Jahren getätigt haben, um die zuvor in der Schweiz vernachlässigten Sportübertragungen als attraktive Inhalte für das Pay-TV anbieten zu können, rechtfertigen denn auch ein erweitertes Sportangebot bei der Verbreitung über die Swisscom TV-Plattform, begründet die Swisscom.

Die nun vorliegende über 200-seitige Verfügung wird Swisscom detailliert prüfen. Angesichts der sehr hohen Busse und des Grundsatzcharakters des Entscheids wird er an das Bundesverwaltungsgericht und falls nötig an das Bundesgericht weitergezogen. Swisscom erachtet die Chancen im Rechtsmittelverfahren für intakt und nimmt daher nach aktueller Einschätzung keine Rückstellungen vor.(rom)

Adieu Servus! Servus Servus!

BildDer österreichische Spartensender Servus TV wurde im Jahr 2009 als Sender mit hohem Anspruch an Qualität und Unterhaltung gestartet. „Obwohl wir Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert haben, lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten.“ meldet der Sender anfangdieser Woche in einer Pressemitteilung. Der Sender sei daher für das Unternehmen wirtschaftlich untragbar geworden. Schreibt der Besitzer Red Bull weiter. So habe man sichs der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Geschäftsmannes entsprechend entschlossen, den Betrieb von Servus TV einzustellen.

Knapp 30 Stunden später kommt die Entwarnung: Mittwochnachmittag trafen sich die Verantwortlichen von Arbeiterkammer, Gewerkschaft und Red Bull. Basierend auf gegenseitiger Akzeptanz und Respekt sowie dem Verständnis der jeweiligen Positionen und Standpunkte kam es zu einem konstruktiven Gespräch betreffend Servus TV. Nicht überraschend für einen Betrieb, der für seine hohen sozialen Standards bekannt ist, lehnt die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter einen Betriebsrat ab. Im Gespräch mit AK und ÖGB wurde diese Haltung der Belegschaft respektiert und damit bestehende Vorbehalte beseitigt. Die Fortsetzung der partei-politischen unabhängigen Linie wird von allen Beteiligten begrüßt. Red Bull führt daher den Sender weiter, und die Kündigungen werden zurückgenommen.

Die Verantwortlichen glauben, dass sie dadurch eine gute Basis und Strategie gefunden haben, um die jeweiligen Ziele – die überwiegend gemeinsame und im Weiteren ähnliche Ziele sind – zu erreichen. Alles nur eine PR-Kampage? Oder ein geschickter Schachzug einen Betriebsrat zu umgehen? (rom)